Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Lokales Neu-Bürger mit vielen Ideen
Lokales Neu-Bürger mit vielen Ideen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 06.05.2017
Ingeborg und Hans-Dieter Gebauer sind Neu-Gottsdorfer. Quelle: Margrit Hahn
Anzeige
Gottsdorf

Dass man einen alten Baum nicht mehr verpflanzt, daran glauben Ingeborg und Hans-Dieter Gebauer nicht. Die Eheleute sind im Seniorenalter noch einmal umgezogen und fühlen sich jetzt in Gottsdorf wohl. „Wir wurden herzlich aufgenommen“, sagt die 78-jährige Ingeborg Gebauer. Für sie stehe fest: Heimat ist da, wo die Familie ist und man sich wohlfühlt.

Zwar wohnen Gebaurs noch „auf Probe“ in Gottsdorf, doch ist der Umzug von Glücksburg bei Flensburg ins Urstromtal nur noch Formsache. Tochter Cora wohnt schon seit etlichen Jahren dort. Und der gebürtige Berliner und die Neuruppinerin haben schon alles unternommen, um Kontakte zu knüpfen. „Wir warten nicht, bis jemand auf uns zukommt, wir sind es, die auf andere zugehen“, sagt Ingeborg Gebauer. Bei der Adventsfeier schlug Hans-Dieter Gebauer vor, Engel zu basteln und schon wurde die Kaffeetafel freigeräumt und es entstanden wunderschöne Papierengel.

Als die Feuerwehr eine Fahrt anbot, überlegten Gebauers nicht lange und meldeten sich an. Inzwischen nutzen sie sämtliche Angebote im Ort. Sie waren beim Anleuchten, bei der Weihnachtsfeier und auch bei der Einweihung der Sitzgruppe dabei. Ingeborg Gebauer würde sich am liebsten mit anderen Frauen aus dem Ort oder den Nachbarorten treffen, um gemeinsam zu nähen oder Handarbeiten zu machen. Zwei große Tüten mit Stoffen und Nähzubehör hat sie dem Hort in Zülichendorf geschenkt. „Das können die Kinder doch gut gebauchen“, fügt sie hinzu.

Oft nutzt sie den Rufbus, um nach Luckenwalde oder in andere Orte der Gemeinde Nuthe-Urstromtal zu kommen „Das ist eine wunderbare Sache. Wir wurden bisher nie enttäuscht und pünktlich kam der Bus auch immer“, lobt die Wahl-Gottsdorferin.

Hans-Dieter Gebauer ist von Beruf Möbeltischler, Bautischler, Hochbauingenieur und Architekt. Langweile kennt er nicht. Auf dem Grundstück seiner Tochter gibt’s immer etwas zu tun. Seiner großen Leidenschaft, dem Segeln, kann der 82-Jährige in unmittelbarer Nähe zwar nicht nachgehen, aber er kegelt auch gern und sucht gerade eine Kegelbahn.

„Überall wo hier hinkommen, gehören wir zu den Ältesten“, stellt Puppensammlerin Ingeborg Gebauer fest. Sie hofft, dass sie noch lange fit bleiben und wollen in den kommenden zehn Jahren an allem teilhaben, was die Region zu bieten hat. „Zehn Jahre mindestens“, schätzt sie. Jetzt werden sie erstmal dabei sein, wenn ihre Tochter Cora Gebauer zum Tag des offenen Ateliers einlädt und mit den Gästen plaudern und Kaffee kochen.

Von Margrit Hahn

Der Markendorfer Kulturverein eröffnete am Sonnabend die Backsaison und informierte über laufende Projekte. Gemeinsam wird nun überlegt, wie beispielsweise mit den riesigen Findlingen verfahren wird, die ein Bauer auf einem Feld fand. Sie sollen im Ort zur Geltung kommen, soviel steht fest.

05.05.2017

Rund 50 Radler begaben auf den Weg der 500 Jahre alten Reformationsgeschichte. Von Jüterbog nach Lutherstadt Wittenberg legten sie 48 informative Kilometer auf ihren Drahteseln zurück. Viele Einheimische, aber auch Jüterbog-Besucher radelten eifrig mit.

05.05.2017

Beim Frühjahrsputz in Dobbrikow packten auf Initiative von Feuerwehr

und Anglerverein wieder viele mit an, um den Ort auf Vordermann zu bringen. Dazu gehörten auch Müllsammelaktionen an den nahen Badeseen.

05.05.2017
Anzeige