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10-jähriger Junge nach Beißattacke notoperiert

Hundeattacke in Hoppenrade (Oberhavel) 10-jähriger Junge nach Beißattacke notoperiert

Der 10-jährige Junge, der am Mittwoch in Hoppenrade (Oberhavel) mehrfach von einem Schäferhund in die Arme gebissen wurde, musste im Klinikum in Neuruppin notoperiert werden. Der Amtstierarzt wird den Vierbeiner am Freitag begutachten. Dann entscheidet sich, was mit dem Tier zu geschehen hat. Im Ort ist man „total geschockt“.

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Der in Hoppenrade von einem Schäferhund mehrfach gebissene zehnjährige Junge wurde zunächst nach Gransee gebracht und dann ins Klinikum nach Neuruppin verlegt.

Quelle: Julian Stähle

Hoppenrade. „Ich bin noch immer total geschockt“, sagt Jeannette Hillmann. Die Ortsvorsteherin von Hoppenrade zeigte sich am Donnerstag tief betroffen von dem Szenario, dass sich am Vortag in ihrem Heimatdorf abgespielt hat. Dort hatte am Mittwochmittag ein Schäferhund, der sich zuvor unter dem Gartenzaun seiner Besitzer durchgegraben hatte und dann losgelaufen war, einen zehnjährigen Jungen plötzlich attackiert und ihn nach Auskunft der Polizei mehrfach in die Arme gebissen.

Kind wird mehrfach vom Hund gebissen

Das Kind wurde erst ins Krankenhaus nach Gransee gebracht, von wo aus er ins Klinikum Neuruppin verlegt und dort notoperiert wurde. Hoppenrades Ortsvorsteherin glaubte am Donnerstagnachmittag zu wissen, dass sich der Junge auf dem Weg der Besserung befindet.

Wie die Ortschefin sagte, seien alle Leute im Dorf, mit denen sie seit Mittwochabend, nachdem sie von der Arbeit zurückgekehrt war, habe sprechen können, sehr bestürzt über den Vorfall in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft gewesen. Das Wohl des Kindes, so Jeannette Hillmann stehe natürlich an erster Stelle. Und sie hoffe inständig, dass alle Verletzungen gut verheilen mögen. Sie, die sie selber Hundebesitzerin sei, belaste der Vorfall aber auch deshalb, weil sie die Hundebesitzer gut kenne – „liebe, nette Menschen, die selber Enkelkinder haben“ und die mit Sicherheit auf keinen Fall wollten, dass ihr Hund einem Menschen etwas antut. Diese Leute seien ganz sicher ebenfalls schwer bestürzt. „Das alles tut mir schon sehr tief in der Seele weh“, so Jeannette Hillmann.

Nach Informationen der MAZ waren mehrere Schulkinder zur Unglückszeit in Hoppenrade aus dem Bus ausgestiegen. Kurz darauf muss der Vierbeiner, bei dem es sich um einen Schäferhund handelt, auf den zehnjährigen Jungen zugelaufen sein und ihn mehrfach gebissen haben. Zu dieser Zeit habe sich kein Erwachsener in der Nähe aufgehalten. Ein Autofahrer, der durch den Ort gefahren sei, habe den Vorfall beobachtet, angehalten und den Hund von dem Kind getrennt. Dies konnte die Polizei am Donnerstag jedoch weder bestätigen noch dementieren. Wie es aus der Polizeidirektion Nord hieß, wurde der Hund, welcher nicht geimpft ist, durch den Ehemann der Hundehalterin eingefangen und in einem Zwinger eingesperrt.

Die Kripo ermittelt in dem Vorfall wegen fahrlässiger Körperverletzung. Aus der Gemeinde Löwenberger Land hieß es, dass sie als zuständige Ordnungsbehörde eine mündliche Verfügung ausgesprochen habe, dass der Hund ordnungsgemäß verwahrt wird. Am Freitag werde das Tier vom Amtstierarzt in Augenschein genommen. Auf Grundlage dieser Begutachtung werde dann eine Entscheidung getroffen, wie mit dem Hund weiter verfahren wird.

Von Bert Wittke

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