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110 Jahre Quartettfreunde

Ausgelassene Party in Sachsenhausen 110 Jahre Quartettfreunde

Im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen sollte in diesem Jahr eigentlich kein Fest stattfinden. Doch dann meldete sich der Gesangverein „Quartettfrende“ zu Wort. Er hat immerhin 110. Jubiläum. Das wurde am Sonnabend ausgiebig gefeiert. Das Programm kam bei den Besuchern sehr gut an.

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Der Auftritt der Armenier Erika Nahapetyan (l.) und Karo Chatschaturyan war ein musikalischer Höhpunkt des Ortsteilfestes.

Quelle: Torsten Weigel

Sachsenhausen. Mit einer ausgelassenen Party feierte Sachsenhausen sich selber und die Quartettfreunde, einen Gesangsverein aus dem Ortsteil. „Eigentlich wollten wir dieses Jahr gar kein Fest ausrichten“, verriet Ortsvorsteher Jürgen Wruck. Doch die Quartettfreunde hätten ein Veto eingelegt. „Schließlich wird unser Verein 110 Jahre alt“, stellte deren 1. Vorsitzender, Detlef Wilke, fest. Der Geburtstag sei Grund genug gewesen, das Fest auf die Beine zu stellen. Ortsbeirat und Verein organisierten die Feier gemeinsam. Wilke: „Die Idee entstand vor einem Jahr, die konkreten Vorbereitungen dauerten dann drei Monate.“

Die Feierlichkeiten gingen am Sonnabend und Sonntag auf dem Gelände des TuS Sachsenhausen über die Bühne. An den beiden Tagen traten zahlreiche Künstler auf, darunter diverse Chöre und Tanz- und Musikgruppen. Im großen Festzelt lauschten bis zu 250 Menschen den Klängen. „Schön, dass das Programm so gut ankommt“, freute sich Wilke, der die auch Bühne nutzte, um langjährige Vereinsmitglieder zu ehren. Zudem nahm sein Verein 300 Euro vom Ortsbeirat in Empfang. Wruck überreichte das Geburtstagsgeschenk mit dem Hinweis, dass die Quartettfreunde das Leben in Sachsenhausen seit langem bereichern würden.

Einziger Wermutstropfen der Veranstaltung war das wenig sommerliche Wetter. Immer wieder schüttete es wie aus Eimern, die Hüpfburg konnte deswegen gar nicht erst aufgebaut werden. Wruck: „Auch ohne Hüpfburg war es ein schönes Fest.“ Bis in die Nacht hinein feierten die Sachsenhausener ihr Fest.

Es bleibt die Hoffnung, dass es beim nächsten Mal trocken bleibt. „Das wäre schön. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir in den vergangenen Jahren mal regenfrei über die Runden gekommen sind“, scherzte Wilke, bei dem nach der Veranstaltung einiges an Anspannung abfiel. „So eine Feier stellt man nicht alle Tage auf die Beine.“ Ein großer Dank gelte vor allem dem Ortsbeirat, der die Quartettfreunde tatkräftig bei der Ausrichtung des Festes unterstützt hätte.

Von Torsten Weigel

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