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Oberhavel 12.000 Oranienburger im Sperrkreis
Lokales Oberhavel 12.000 Oranienburger im Sperrkreis
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12:10 27.05.2016
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat wieder einen Termin in Oranienburg. Quelle: Stähle
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Oranienburg

Etwa 12 000 Menschen sind von der Evakuierung betroffen, die Oranienburg am Donnerstag, 30. Juni, droht. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und die Stadt haben sich jetzt endgültig über den Zeitplan für die Klärung des nächsten Bombenverdachtspunktes im Gewerbegebiet Lehnitzstraße 73 geeinigt.

Für Mittwoch, 29. Juni, wird eine Aussage erwartet, um welchen metallischen Gegenstand es sich handelt. Für den Fall, dass es sich tatsächlich um einen Bombenblindgänger handelt, findet die Entschärfung am Folgetag, 30. Juni, statt. Der Sperrkreis muss bis 8 Uhr verlassen werden. Bei einem regulären Ablauf könnte gegen 15 Uhr die Evakuierung aufgehoben werden. Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann sich die Dauer der Sperrung ausdehnen, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird.

Betroffen sind sieben Kitas und Horte, fünf Schulen, das Krankenhaus, die Seniorenresidenz Domino World und beide Bahnhöfe der Stadt. Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird auf dem behindertengerechten Gelände des Oberhavel Bauernmarktes in Schmachtenhagen, Bauernmarkt Chaussee 10, angeboten. Ein Bus-Shuttle wird dorthin fahren. Zudem befindet sich vor dem Haupteingang des Oberhavel Bauernmarktes eine Haltestelle der Buslinie 805. Auch das Regine-Hildebrandt-Haus wird wieder geöffnet. Aufgrund der fußläufigen Erreichbarkeit wird jedoch kein separater Busverkehr angeboten.

Die Stadt Oranienburg richtet am 29. Juni ab 9 Uhr sowie am 30. Juni ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer (03301) 600 900 werden alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet. Pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, setzen sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter (03301) 600 698 in Verbindung.

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen sind: Kita Falkennest, Kita Friedrich Fröbel, Evangelische Kita Kleine Fische, Kita Butzelhausen, Kita Lehnitz, Hort Havelschule, Kita Stadtmusikanten, Oberstufenzentrum Georg-Mendheim, Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, Grundschule Havelschule, Friedlieb-Ferdinand-Runge-Gymnasium, Schule St. Johannesberg

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden und bereits mittels UltraTEM-Verfahren geprüft. Es handelt sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger. Zwei davon wurden unlängst entschärft, der erste Blindgänger Ende Februar, der zweite Mitte April.

Von MAZonline

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