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20 Millionen Euro für das Stadtbad

Hennigsdorf 20 Millionen Euro für das Stadtbad

Alle Fraktionen bis auf das Bürgerbündnis machen sich für den Bau des Stadtbades stark. Mit einem gemeinsamen Antrag wollen sie erreichen, dass die Verwaltung in den kommenden beiden Haushaltsjahren zunächst zunächst 20 Millionen Euro Kredit aufnimmt, damit das rund 21,4 Millionen Euro teure Bad bis 2021 gebaut werden kann.

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SPD-Fraktionschef Udo Buchholz drängt auf den Bau des neuen Stadtbades.

Quelle: Foto: archiv

Hennigsdorf. Wie es mit dem Bau des Stadtbades weitergehen soll, war angesichts der knappen Kassen lange unklar. In einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten alle Fraktionen außer dem Bürgerbündnis gestern überraschend, dass sie einen gemeinsamen Antrag einreichen wollen, laut dem die Verwaltung einen Kredit von bis zu 20 Millionen Euro aufnehmen solle. In den kommenden beiden Jahren sollen je zehn Millionen Euro Eigenkapitalzuschuss an die Stadtwerke gewährt werden. Ziel ist, dass das neue Stadtbad gebaut werden kann. Es sei nicht mehr viel Zeit, laut Baugenehmigung müsse spätestens 2020 mit dem Bau begonnen werden, im Jahr darauf müsse es fertig sein, erklärte SPD-Fraktionschef Udo Buchholz. Ansonsten sei das Projekt gescheitert. Das aber wollen die Fraktionen mit aller Macht verhindern, gerade mit Blick auf das alte Stadtbad in der Rigaer Straße, von dem nach 35 Jahren Betrieb niemand seriös sagen kann, wielange es noch geöffnet bleiben kann. Die Kommunalaufsicht müsste einer Kreditaufnahme aber zustimmen.

Bislang hatte die Verwaltung stets klargemacht, dass für das 21,4 Millionen-Euro-Projekt mindestens zehn Millionen Euro fehlen würden. Bürgermeister Andreas Schulz hatte einen Kredit im Sinne einer guten Haushaltsführung aber stets abgelehnt. Man wolle baden, aber nicht baden gehen, hatte er einmal gesagt. Weil aber fast alle Fraktionen den Kredit für das Bad wollen, scheint eine Zustimmung bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung sicher.

Das neue Bad soll auf dem Hof vor dem Alten Gymnasium gebaut werden und fünf Bahnen sowie vier Saunen bieten. Zwei Millionen Euro hatte die Verwaltung bereits für Planung und den Antrag auf Baugenehmigung ausgegeben.

Von Marco Paetzel

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