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20 Schuljahre in Liebenwalde

Bildungsgeschichte in Oberhavel 20 Schuljahre in Liebenwalde

Genau am 11. August 1995 um 14 Uhr ist die Grundschule „Am Weinberg“ in Liebenwalde eröffnet worden. Auch wenn es kein wirkliches Jubiläum ist, Grund zu feiern gibt es allemal für die 179 Kinder, zwölf Lehrer und alle, die sich am Freitag dazu gesellen wollen. Bestimmt haben sich die Schulleiterin und ihre ehemaligen Schüler viel zu erzählen.

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Schulleiterin Siegrid Pfuhl und Abc-Schützen.

Quelle: Foto: Kathert

Liebenwalde. Schulleiterin Siegrid Pfuhl weiß es ganz genau. „Es war am 11. August 1995 um 14 Uhr _ da wurde unsere Grundschule eingeweiht.“ Das große Ereignis liegt nun 20 Jahre zurück und ist ein guter Grund, am Freitag ein wenig zu feiern.

Siegrid Pfuhl hat all die Jahre miterlebt. „Mit 447 Schülern haben wir angefangen.“ Und es war manchmal eine harte Zeit.

Vor der Wende stand an der Zehdenicker Straße die Polytechnische Oberschule (POS). Die ersten bis zehnten Klassen wurden unter einem Dach unterrichtet. Gleich nebenan war der Kindergarten, das war das Konzept. Mit der Wende kamen andere Zeiten. Aus der POS ging die Gesamtschule hervor und 1990/91 wurde die Grundschule gegründet. „Wir hatten vier Standorte“, erinnert sich Siegrid Pfuhl und kann sich bei dem Gedanken nur die Haare raufen. Als ehemalige POS-Lehrerin für Mathe, Deutsch und Schulgarten hatte sie sich für den Posten der Grundschulleiterin beworben und war von Stund an viel auf Achse. Die Klassen waren verstreut auf Hammer, Neuholland, auf die Marktschule und in die untere Etage der Gesamtschule. „Die Grundschule mit Leben zu erfüllen, war eine große Aufgabe.“ Siegrid Pfuhl besuchte viele Lehrgänge und holte sich praktischen Rat von einer gestandenen Kollegin aus Hamburg.

Für den Neubau einer Grundschule in Liebenwalde machten sich damals Bürgermeister Günther Brehm und Amtsdirektor Erhard Heide stark. Als die Schule 1995 stand, war die Freude groß. Peu á peu konnten alle Schüler aus den Nebenstellen einziehen. „Zur Eröffnung kam sogar die Bildungsministerin“, weiß Siegrid Pfuhl noch. Die hieß damals Angelika Peter. Im Laufe ihrer Dienstjahre hat die Schulleiterin viele Bildungsminister gesehen.

Ihren Namen hat die Grundschule übrigens Stefanie Fabritzki zu verdanken. Sie besuchte damals die 6b und hatte den Namenswettbewerb gewonnen.

Siegrid Pfuhl hat all die Jahre nie die Freude an ihrer Arbeit verloren. „Ich bin unwahrscheinlich gerne Lehrerin“, strahlt sie.

Im Moment besuchen 179 Mädchen und Jungen die Grundschule „Am Weinberg“. Was all die Jahre eine feste Größe blieb, war die Projektwoche gleich zum Schuljahresbeginn. Und so werden die Kinder am Freitag ab 8 Uhr Stände aufbauen und ihre Projektergebnisse zeigen. Um 10 Uhr soll es dann ein wenig feierlich werden, wenn die Schulleiterin und Bürgermeister Jörn Lehmann das Wort ergreifen. Danach wird weitergefeiert mit einer Indianer-Spielgruppe, auf der großen Hüpfburg, bei einem Fitness-Check und mit Würstchen und Kuchen. Eingeladen ist jeder, der selbst am Weinberg zur Schule ging, seine Kinder jetzt dort lernen oder der einfach Lust hat, mitzufeiern.

Von Andrea Kathert

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