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21-jähriger Afghane droht mit Selbstmord

Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte 21-jähriger Afghane droht mit Selbstmord

Ein 21-jähriger Afghane hat in der Nacht zu Sonntag Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte in Atem gehalten. Erst lief mit einem Messer durch das Übergangswohnheim in Stolpe-Süd und drohte, sich umzubringen. Im Krankenhaus in Hennigsdorf wollte er aus einem Fenster im vierten Stock springen.

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Ein 21-jähriger Afghane wurde in der Nacht zu Sonntag ins Krankenhaus nach Hennigsdorf gebracht. Er hatte zuvor mehr als einmal damit gedroht, sich umzubringen.

Quelle: dpa

Stolpe-Süd. Wachschützer des Übergangswohnheimes in Stolpe-Süd meldeten am Sonntag gegen 2.40 Uhr der Polizei, dass es eine Schlägerei unter Asylbewerbern gibt. Dabei soll eine Person ein Messer gezückt haben. Es wurden mehrere Streifenwagen zum Einsatz geschickt. Wie sich herausstellte, soll ein 21-jähriger Mann aus Afghanistan mit einem Messer in der Hand durch eines der Unterkunftshäuser gegangen sein und dabei angedroht haben, sich das Leben zu nehmen. Zu einer Körperverletzung kam es nicht. Der Mann wurde ins Krankenhaus Hennigsdorf gebracht.

Anschließend überprüften Beamte vor Ort mehrere Fahrräder. Dabei stellte sich heraus, dass ein Rad der Marke „Felt“ durch die Polizei in Nordrhein-Westfalen zur Fahndung ausgeschrieben ist. Der jetzige „Besitzer“ gab an, es von einem Unbekannten erworben zu haben. Das Fahrrad wurde sichergestellt.

Der 21-jährige Afghane brach unterdessen nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus ein Fenster auf, stellte sich auf die Fensterbank in etwa vier Metern Höhe, drohte zu springen und verlangte nach einem Gesprächspartner. Die Feuerwehr mit einem Sprungtuch wurde angefordert. Nachdem alle Einsatz- und Rettungskräfte durch die Polizei angewiesen worden waren, den Sichtbereich des 21-Jährigen zu verlassen und ihm dadurch die Plattform für seine Aktion genommen war, kehrte der Mann von der Fensterbank zurück ins Zimmer. Dort wurde er von der Polizei an einen Arzt übergeben. Zum Schutz seiner Person wurde er von Rettungskräften am Bett fixiert.

Von Bert Wittke

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