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25 Jahre Städtepartnerschaft in Hohen Neuendorf

Hohen Neuendorf und Fürstenau 25 Jahre Städtepartnerschaft in Hohen Neuendorf

25 Jahre Partnerschaft zwischen Hohen Neuendorf und Fürstenau. Mit einem festlichen Abendprogramm wurde dieser besondere Moment am Sonnabend in Borgsdorf gefeiert. Vierzig Delegierte waren dazu aus der niedersächsischen Partnerstadt nach Oberhavel gekommen

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Hohen Neuendorfs Bürgermeister Steffen Apelt, eingerahmt von den Gästen aus Fürstenau: Bürgermeister Herbert Gans (l.) und einem Cojohne, dem Nachtwächter, dargestellt von Udo Gropengießer.

Quelle: Foto: UG

Borgsdorf. Feierlich wurde am Sonnabend das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft von Hohen Neuendorf und Fürstenau im Weißen Hirsch in Borgsdorf gefeiert. Sentabo, die Seniorentanzgruppe des Ortsteils, der Fanfarenzug der Feuerwehr und die Tänzer des Tanzteams Kesse Sohle gestalteten den kulturellen Rahmen. 40 Delegierte der niedersächsischen Partnerstadt waren nach Hohen Neuendorf gekommen.

Vom Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Neuendorf gab es ein Ständchen

Vom Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Neuendorf gab es ein Ständchen.

Quelle: Ulrike Gawande

Auch an Gastgeschenke hatte Herbert Gans, Bürgermeister von Fürstenau, gedacht. Er hatte eine Tilia platyphyllos Scop. und eine Tilia cordata im Gepäck. Nein, es handelte sich nicht um giftigen Spinnen oder sonstige Kreaturen, mit denen mögliche Unstimmigkeiten im Hohen Neuendorfer Rathaus zukünftig gelöst werden könnten. Auch wenn man dies annehmen könnte, denn obendrauf gab es einen „rassigen Herrenlikör“ aus der örtlichen Brennerei für die versöhnenden Momente.

Sentabo, die Seniorentanzgruppe aus Bprgsdorf zeigte ihre getanzte Interpretation der „Märkischen Heide“

Sentabo, die Seniorentanzgruppe aus Bprgsdorf zeigte ihre getanzte Interpretation der „Märkischen Heide“.

Quelle: Ulrike Gawande

Doch bei den beiden lateinischen Begriffen, die auch für den stilecht in einen historischen Brokatmantel gekleideten Gans, nur schwer auszusprechen waren, handelte es sich lediglich um Bäume. Genauer um eine Sommer- und um eine Winterlinde. Erstere war 1991, als am 15. Juni der Partnerschaftschaftsvertrag zwischen den beiden deutschen Städten unterschrieben wurde, Baum des Jahres. Letztere ist im Jahr 2016, zur Silberhochzeit des Städtebündnisses, zum Baum des Jahres gekürt worden. Was könnte als Gastgeschenk also passender sein. Gepflanzt werden sollen die beiden Bäume natürlich am Fürstenauer Platz in Borgsdorf. Hohen Neuendorfs Gastgeschenk wird in Fürstenau eher schwerer wiederzufinden sein. Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) überreichte Herbert Gans einen Gullideckel mit dem Wappen der Stadt.

Mit einer Diashow wurden die Gäste zu einem Spaziergang durch Fürstenau geführt

Mit einer Diashow wurden die Gäste zu einem Spaziergang durch Fürstenau geführt.

Quelle: Ulrike Gawande

Entstanden war die Partnerschaft zwischen dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Borgsdorf und Fürstenau sowohl durch einen Briefwechsel zweier ehemaliger Schulkameraden. Der eine war Olaf Moldenhauer, der inzwischen verstorbene einstige zweite Bürgermeister von Borgsdorf und Siegfried Mally, der bis heute in Fürstenau lebt. Aber auch ein Bundeswehrkommandant hatte seine Finger im Spiel. Bernd Dieter Schulte arbeitete in der Lehnitzer Kaserne und lernte Borgsdorf kennen.„Oft nahm er an den Wochenenden Verwaltungsmitarbeiter von der einen in die andere Stadt mit“, erinnert sich Fürstenaus Bürgermeister, damals ebenfalls Soldat. Man wollte das Verwaltungswissen nach der Wende an die ostdeutschen Freunde weitergeben. „Man habe voneinander gelernt“, so Apelt in seiner Rede.

Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) hielt eine kurze Rede

Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) hielt eine kurze Rede.

Quelle: Ulrike Gawande

Doch die Partnerschaft mit Leben gefüllt, hätten die Menschen. Die Vereine. Apelt: „Städte haben Freundschaften auf Papier, Menschen im Herzen.“ Besonders Feuerwehr und Angler pflegen einen regen Austausch. Nun soll der Kontakt der Jugend der Städte verstärkt werden. Apelt: „Wir müssen für die Partnerschaft trommeln. Die nächste Generation muss in die großen Partnerschaftsstiefel hineinwachsen.“

Von Ulrike Gawande

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