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250 Asylbewerber kommen nach Bärenklau

Eröffnung im November 250 Asylbewerber kommen nach Bärenklau

Die Zahl der Geflüchteten, die nach Bärenklau kommt, ist größer als ursprünglich geplant. Der Ansturm sei so groß, dass Unterkünfte fehlen, sagt Bürgermeister Peter Leys. Im November sollen zunächst 250 Asylbewerber in der ehemaligen Flieger-Technischen Vorschule untergebracht werden, im April 2016 dann 120 weitere.

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Das künftige Asylbewerberheim.

Quelle: Robert Tiesler

Bärenklau. In das geplante Asylbewerberheim am Rande von Bärenklau ziehen mehr Geflüchtete ein als ursprünglich geplant. Das teilte Peter Leys (BfO), der Bürgermeister von Oberkrämer, am Donnerstagabend im Hauptausschuss mit.

Derzeit wird die ehemalige Flieger-Technische Vorschule an der Ecke Veltener Straße/Leegebrucher Chaussee zu einem Asylbewerberheim umgebaut. Im November soll es eröffnet werden. War bislang immer von 189 Flüchtlingen die Rede, die dann nach Bärenklau kommen sollen, wird nun von 250 Menschen ausgegangen. In einer zweiten Stufe im April 2016 sollen weitere 120 Personen hinzukommen, so dass die Gesamtzahl in Bärenklau dann 370 beträgt.

„Der Ansturm an Asylsuchenden ist dermaßen groß, dass Unterkünfte fehlen“, so Peter Leys am Donnerstagabend. Oberhavel muss nach jetzigem Stand in diesem Jahr 1920 Flüchtlinge aufnehmen.

Jörg Ditt (Grüne), einer der Organisatoren der Willkommensinitiative in Oberkrämer, Leegebruch und Velten, kritisiert in dem Zusammenhang, dass das ursprüngliche Standardniveau der Unterbringung der Geflüchteten damit abgesenkt werde. Es kämen mehr Menschen auf kleinem Raum zusammen. So sagte Peter Leys, dass in den Wohneinheiten nun auch Doppelstockbetten zum Einsatz kämen.

Wie viele schulpflichtige Kinder unter den Geflüchteten sind, ist derzeit noch völlig unklar. Zuständig für sie wäre dann wohl vor allem die Vehlefanzer Nashorn-Grundschule. „Das Problem ist ja, dass die Kinder weder Deutsch, noch Englisch oder Russisch sprechen.“ So könnte zunächst eine Klasse gebildet werden, in der die Kinder speziellen Sprachunterricht bekämen, bevor sie in den regulären Schulbetrieb integriert werden könnten.

Von Robert Tiesler

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