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3 Motorradfahrer schwer verletzt

Unfälle in Oberhavel 3 Motorradfahrer schwer verletzt

Bei zwei Motorradunfällen sind am Sonnabend drei Menschen aus Oberhavel schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Oldtimer-Einsitzer-Motorrades konnte sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle halten und kollidierte mit einem Straßenbaum. Ein anderer Motorradfahrer verunglückte auf der A 10 – dort rückte der Rettungshubschrauber an.

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Ein Rettungshubschrauber musste gerufen werden, um den schwer verletzten Motorradfahrer in eine Klinik zu bringen.

Quelle: dpa

Oberhavel. Zwei schwere Motorradunfälle ereigneten sich am Sonnabend in Oberhavel, bei denen drei Personen aus dem Landkreis schwer verletzt worden sind.

Ein 53-jähriger Mann aus Oberkrämer fuhr ein 1937 gebautes Motorrad der Marke BMW auf der Landesstraße 161 in Richtung Perwenitz. Der 54-jährige Fahrzeughalter, ebenfalls aus Oberkrämer, saß im Beiwagen. Während der Fahrt bemerkte der Fahrer des Einsitzer-Fahrzeuges, dass das Motorrad stark nach rechts zieht. Er versuchte, gegenzulenken, konnte aber nicht verhindern, dass er mit dem Motorrad von der Fahrbahn abkam. In einem rund 15 Zentimeter tiefen Asphaltloch am Rand der Fahrbahn verlor der Motorradfahrer endgültig die Kontrolle über sein Fahrzeug, überquerte die Einmündung der Kirschallee, fuhr auf der anderen Fahrbahnseite wieder auf den Grünstreifen und kollidierte in weiterer Folge mit einem Straßenbaum.

Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung

Der Motorradfahrer und der Mann im Beiwagen verletzten sich schwer und wurden vom Rettungsdienst in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Der Rettungshubschrauber, der gerufen worden war, musste nicht in Anspruch genommen werden. Da ein technischer Defekt am Motorrad nicht ausgeschlossen werden kann, ist das Motorrad sichergestellt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei beziffert den Sachschaden, der durch den Unfall entstand, mit rund 30 000 Euro.

Berliner Ring wegen Rettungshubschrauber gesperrt

Der zweite Unfall ereignete sich bereits am Morgen des Sonnabends auf der Autobahn 10 in Richtung Hamburg. Ein 53 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Landkreis Oberhavel fuhr im Bereich des Kreuzes Oranienburg von der Bundesstraße 96 auf die Autobahn auf. Er stürzte vermutlich wegen eines Fahrfehlers, teilte die Autobahnpolizei in Walsleben auf Anfrage der MAZ mit. Der Fahrer verletzte sich dabei schwer. Ein Rettungshubschrauber musste auf der Fahrbahn landen, um den Schwerverletzen in ein Unfallkrankenhaus zu transportieren. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 4000 Euro. Die A 10 musste am Samstagmorgen kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden, was zu einem Mega-Stau führte.

Von Marion Bergsdorf

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