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Oberhavel 34 Bäume müssen weichen
Lokales Oberhavel 34 Bäume müssen weichen
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16:43 11.03.2018
Entlang der Marwitzer Straße werden in dieser Woche Bäume gefällt, hier an der Kreuzung Rigaer Straße. Quelle: Foto: Enrico Kugler
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Hennigsdorf

In diesen Tagen kreischen die Sägen in der Marwitzer Straße in Hennigsdorf. Arbeiter fällen seit einigen Tagen 34 Straßenbäume. „Bis Ende der Woche soll das erledigt sein, damit gar nicht erst Vögel dort ihre Nistplätze bauen“, sagt Hans-Jürgen Otte vom zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen. Die betroffenen Bäume stehen größtenteils an den Knotenpunkten der Marwitzer Straße. Im Zuge der Sanierung der maroden Landesstraße 17 passen die alten Ahorne, Eschen und Linden nicht mehr in das Straßenbild. „Sie würden die Sicht behindern“, so Otte.

Ein weiteres Problem der Alleebäume ist, dass viele in den vergangenen Jahrzehnten ihre Wurzeln bis unter die Fahrbahn getrieben haben. „Und wenn wir dann die Straße ausbauen, ist die Standsicherheit nicht mehr gegeben“, erklärt der Experte vom Landesbetrieb. Zudem seien einige Bäume bereits deutlich altersschwach gewesen, andere wären es in den kommenden Jahren vermutlich geworden, erklärt Hans-Jürgen Otte. „Wenn ein Baum dann noch drei Jahre lebt und uns dann wegfault, haben wir da ein riesen Loch.“ Doch bei dem Kahlschlag soll es nicht bleiben. Für jeden gefällten Baum werde ein neuer gepflanzt. Eingesetzt werden sollen laut Beschluss der Stadtverordneten junge Linden, spätestens im Herbst 2019 solle es so weit sein.

Die eigentliche Sanierung der Marwitzer Straße ruht unterdessen wegen der winterlichen Temperaturen. Der erste Bauabschnitt zwischen der Brücke und der Kreuzung Fontanestraße, der eigentlich schon Ende 2017 fertig werden sollte, ist nun so gut wie komplett saniert. Doch die Arbeiter können sich erst an den zweiten Abschnitt zwischen den Knoten Fontanestraße und Friedrich-Wolf-Straße/Waidmannsweg machen, wenn die Temperaturen steigen. „Die Firma steht Gewehr bei Fuß und fängt sofort mit den Arbeiten an, wenn das Wetter es zulässt“, erklärt Hans-Jürgen Otte. Er geht nicht davon aus, dass die Verzögerungen den Zeitplan der Sanierung beeinflussen. Ende 2018 soll alles fertig sein. „Und wir haben auch noch viel Luft, um die Verzögerungen wieder aufzuholen“, erklärt Otte. Es könne allerdings immer wieder Verzögerungen geben, etwa wenn die Arbeiter im Boden auf Unerwartetes stoßen. „Wenn wir da unten Troja finden, dann verzögert es sich natürlich wieder“, sagt Otte mit Augenzwinkern.

Nach aktueller Planung soll der zweite Bauabschnitt vom Knoten Fontanestraße bis Rigaer Straße bis Oktober fertig sein, der dritte Bauabschnitt Rigaer Straße/Friedrich-Wolf-Straße könnte von Juli bis August dauern. Während dieser Zeit ist eine großräumige Umleitung über Velten geplant. Der vierte Bauabschnitt ist laut Otte in den Sommerferien geplant. Hier soll die Fahrbahn zwischen der Kreuzung Friedrich-Wolf-Straße/Marwitzer Straße und dem Krankenhaus komplett saniert werden.

Rund 3,1 Millionen Euro werden für die Sanierung in Hennigsdorf fällig, bei der der Landesbetrieb den Löwenanteil übernimmt. Die Kosten für die Stadt betragen 1,04 Millionen Euro. Den Großteil tragen davon die Anlieger.

Von Marco Paetzel

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