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40 Minuten auf Augenhöhe

Oranienburger HC im Test 40 Minuten auf Augenhöhe

Ende Juli war es Erstligist MT Melsungen, der seine Visitenkarte in Oranienburg abgab. Jetzt spielte Zweitligist EHV Aue beim OHC. In beiden Spielen gingen die Oranienburger als Verlierer aus der MBS-Arena, hinterließen aber jeweils einen guten Eindruck.

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Ausgebremst: OHC-Kapitän Robin Manderscheid (Mitte).

Quelle: foto: weigel

Handball-Vorbereitungsspiel: Oranienburger HC – EHV Aue 25:30 (14:13).
Gegen den Zweitligisten EHV Aue zeigte der OHC im Testspiel am Freitagabend eine couragierte Leistung. 40 Minuten lang spielte das Team von Trainer Christian Pahl auf Augenhöhe und ließ kaum einen Klassenunterschied erkennen. „Es war ein guter Gegner, der uns mit viel Tempo und hohem Druck gefordert hat“, zollte Aue-Coach Maik Handschke den Kreisstädtern Respekt.

Trotz einer offensiv interpretierten 5:1-Abwehr konnte Aue in Halbzeit eins seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. 2:0, 5:2, 8:8, 14:13 waren die Durchgangsstationen bis zur Pause. Pahl: „Damit war ich sehr zufrieden.“ In Abwesenheit von Darius Krai, Janis Bohle (beide Arbeit) und Robert Stelzig (verletzt) habe sein Team in der Abwehr gut gestanden und vorne immer wieder Lücken kreiert. Die Rückraumspieler Christoph Genilke und Dominic Kehl waren von den Sachsen kaum zu bändigen und platzierten ihre Geschosse ein ums andere Mal im Tor der Gäste.

Dass die Überraschung am Ende dennoch ausblieb, hatte mehrere Gründe. Einer davon war Aue-Keeper Robert Wetzel, der sich nach dem Seitenwechsel deutlich steigerte und zahlreiche Bälle aus der Flugbahn fischte. „Außerdem ließen bei uns dann die Kräfte nach“, bilanzierte Pahl im Hinblick auf den gekippten Spielverlauf (16:13, 21:21, 21:23, 22:27). „Da hat sich dann bemerkbar gemacht, dass mir einige Wechseloptionen gefehlt haben.“ Aue – mit dem Ex-Oranienburger Bengt Bornhorn – ließ sich in den letzten 20 Minuten nicht beirren und zeigte, warum das Team in die 2. Bundesliga gehört: blitzschnelle Konter und schön herausgespielte Tore setzten den Hausherren zu.

Trotz der Niederlage hat der Oranienburger HC eine Woche nach dem MBS-Cup erneut angedeutet, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Besonders erfreulich: David Sauß kehrte nach längerer Verletzungspause in das Team zurück und steuerte einen Treffer für seine Farben bei. Pahl: „Unterm Strich war es ein wertvoller Test, auch wenn wir vielleicht mit zwei, drei Toren zu hoch verloren haben.“

Zwei Wochen bleiben dem OHC-Coach noch, um weiter an seinem Team zu feilen. Am Sonnabend, 27. August, treffen die Oranienburger im DHB-Pokal auf den Bundesligisten Füchse Berlin. Dafür muss der OHC aber bis nach Wilhelmshaven reisen.

Von Torsten Weigel

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