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5000 Quadratmeter Waldboden in Flammen

Löscheinsatz bei Borgsdorf 5000 Quadratmeter Waldboden in Flammen

5000 Quadratmeter Waldboden haben am Montagabend an der Straße zwischen Borgsdorf und Lehnitz gebrannt. Mehr als 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz und konnten die Flammen schnell löschen. Nach Auskunft der Polizei gebe es Indizien dafür, dass es sich um Brandstiftung handelt.

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Löscheinsatz am Montagabend in einem Waldstück zwischen Borgsdorf und Lehnitz.
 

Quelle: Julian Stähle

Borgsdorf.  Die Waldbrände in Oberhavel scheinen kein Ende zu nehmen. Auch am Montagabend mussten deshalb wieder zahlreiche Feuerwehrleute auf ihren wohlverdienten Feierabend verzichten und dafür zu einem Löscheinsatz ausrücken. Was besonders ärgerlich ist: Die Mehrzahl der jüngsten Brände ist nicht auf Trockenheit und die damit für den Kreis Oberhavel geltenden Waldbrandgefahrenstufe 3 zurückzuführen, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit auf Brandstiftung. Das gilt auch für den Brand am Montagabend.

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr

Gegen 19 Uhr traf die Meldung ein, dass es in einem Waldstück an der Kreisstraße zwischen Borgsdorf und Lehnitz, nahe der Borgsdorfer Bahnhofstraße, brennt. Dem schnellen Eingreifen der alarmierten Feuerwehren ist es zu verdanken, dass der Brand in der Nähe des Borgsdorfer Sportplatzes schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte.

In Flammen standen rund 5000 Quadratmeter Waldboden. Wie es hieß, habe es mindestens drei verschiedene Brandherde gegeben. Ein Indiz dafür, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen

Weil sich keine Wasserentnahmestelle in der Nähe des Brandortes befand, wurde – wie in solchen Fällen üblich – ein Pendelverkehr aus mehreren Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Im Einsatz waren insgesamt 54 Kameradinnen und Kameraden aus Borgsdorf, Oranienburg und Birkenwerder. Bis zu acht Tanklöschfahrzeuge waren im Einsatz.

Die Flammen seien mit bis zu fünf C-Rohren gleichzeitig bekämpft worden, sagte Einsatzleiter René Smolarski, stellvertretender Stadtbrandmeister in Hohen Neuendorf. Allein aus der Stadt seien 15 bis 20 Frauen und Männer des Löschzuges Borgsdorf im Einsatz gewesen. In Kombination mit einer Brandbarriere habe das Feuer dadurch relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden können. Nach etwa anderthalb Stunden habe der Einsatz beendet werden können.

In einem anderen Teil von Borgsdorf sei es bereits am Sonnabend gegen 16.10 Uhr zu zwei kleineren Bodenbränden gekommen, so Smolarski. Die beiden Brandherde nahe dem Hubertussee hätten ebenfalls zügig abgelöscht werden können.

Nach Auskunft der Polizei besteht der dringende Verdacht, dass es sich bei den Feuern am Montagabend um Brandstiftung handelt. Aus ermittlungstaktischen Gründen wolle man jedoch vorerst keine genaueren Informationen dazu geben.

Von Bert Wittke

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