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79 Mädchen und Jungen werden eingeschult

Gransee 79 Mädchen und Jungen werden eingeschult

Die Grobrichtung ist klar: An der Stadtschule Gransee werden wie gehabt zwei erste Klassen eröffnet, in der Theodor-Fontane-Schule Menz wird es eine sein. Anmeldungen habe es jedoch viel mehr gegeben, doch die Zahl der Rücksteller ist groß.

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Sie wurden im September 2016 eingeschult.

Quelle: Uwe Halling

Gransee. Die Anzahl der ersten Klassen im Schuljahr 2017/18 wird sich in den Grundschulen des Amtes Gransee und Gemeinden nicht ändern. In der Stadtschule Gransee wird es erneut zwei erste Klassen geben, in der Theodor-Fontane-Schule Menz eine. Das lässt sich von den Zahlen ableiten, die Karin Schröder, in der Amtsverwaltung Gransee für Schulen zuständig, am Montagabend vorstellte.

Demnach hätte es für beide Schulen insgesamt 96 Anmeldungen gegeben. Dazu seien die Mädchen und Jungen gekommen, die im Vorjahr zurückgestellt worden waren. Allerdings werden nach dem jetzigen Stand nur 79 Kinder eingeschult; 53 in Gransee, 26 in Menz. Die Prognosen entsprechen in etwa diesen Zahlen (52 Gransee, 30 Menz). „Bis zum Schuljahresbeginn Anfang September kann sich daran allerdings noch etwas ändern“, so Karin Schröder. Frank-Peter Haack ist Leiter der Stadtschule Gransee. Er kommentierte die im Kita- und Schulausschuss vorgelegten Zahlen – insbesondere die große Zahl der Rücksteller – so: „Wir sehen verstärkt, dass die Schulreife bei vielen Kindern nicht vorhanden ist. Einerseits hat das mit der Stichtagsregelung zu tun, andererseits ist es ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Umstände.“ Es fehlten Grundkenntnisse in der Farbenlehre, beim Rechnen oder Lesen. Motorische Fähigkeiten seien gar nicht ausgebildet, nannte er einige Beispiele für die mangelhafte Entwicklung des Nachwuchses.

Lob für die Lehrer der ersten Klassen

Eine Lanze brach der Schulleiter insbesondere für die Klassenlehrer der Eingangsklassen, also die Erstklässler. „Wir investieren  viel  Zeit  und Kraft, um die Kinder an die Schulreife heranzuführen. Ein großes Lob den Lehrern, die sich dieser Herkulesaufgabe stellen.“  Als einstiger Lehrer der Sekundarstufe I könne er das gut vergleichen. „Wenn ich jetzt in einer ersten oder zweiten Klasse unterrichte, weiß ich, was die Kollegen da so leisten.“

Auch die Werner-von-Siemens-Schule Gransee (sie befindet sich wie die Grundschulen in Trägerschaft des Amtes Gransee und Gemeinden) wird im neuen Schuljahr mit drei neuen siebten Klassen ins Rennen gehen (MAZ berichtete). Nach jetzigem Stand werden darunter zwei Klassen mit sonderpädagogischem Förderbedarf (je 23 Schüler) sein. In die dritte Klasse werden 28 Schüler gehen.

Von Stefan Blumberg

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