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80 Biker auf Achse

Oranienburg 80 Biker auf Achse

Der Oranienburger Lions Club ist Gastgeber des „Lions Bike 2017“, zu dem am Himmelfahrtstag mehr als 80 Biker aus Lions Clubs im gesamten Bundesgebiet anreisen. Drei Tage erkunden sie nicht nur Oberhavel. Start ist am 25. Mai vorm Schloss.

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Die Oranienburger Mitorganisatoren Olaf Onigkeit (l.) und der Lions-Präsident Dirk Henke.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Der Oranienburger Lions Club ist in diesem Jahr Veranstalter des „Lions Bike 2017“, der Lions-Club-Mitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet zusammenbringt. Vom Himmelfahrtsdonnerstag, 25. Mai, bis Sonnabend, 27. Mai, werden rund 80 Fahrerinnen und Fahrer summa summarum 800 Kilometer Landstraßen unter die Räder nehmen. Dabei geht es nicht um Schnittigkeit und Tempo, sondern um das gemeinsame Erlebnis, die Fahrt durch die Natur und das Kennenlernen neuer Regionen. Diesmal in den Landkreisen Oberhavel, Havelland, Ostprignitz-Ruppin, Barnim und Märkisch-Oderland. Viele Teilnehmer reisen am Mittwochabend mit dem Auto an, haben ihr Zweirad auf dem Anhänger im Schlepptau. Ausgangspunkt, so Lions-Präsident Dirk Henke, ist das Hotel „Preußischer Hof“ in Liebenwalde. Von dort aus geht es in acht Gruppen mit acht Guides. Am ersten Tag unter anderem Richtung Stölln zum Otto-Lilienthal-Flugplatz und Gruppenfoto auf den Tragflächen von „Lady Agnes“, der alten IL 62. Per Bike geht es ebenso zum Ziegeleipark Mildenberg, die Fahrer lernen Kloster Chorin, Hubertusstock, den Spargelhof Kremmen und Oranienburg kennen. Die Strecken sind für die Mitfahrer eine Überraschung. Deshalb braucht es die Gruppen-Guides.

Zu ihnen gehört auch Olaf Onigkeit. Er fährt seit zehn Jahren Motorrad, hat damals zusammen mit seiner Tochter den Führerschein gemacht. „Ich bin ein vorsichtiger Fahrer. Für mich steht der Fahrspaß im Vordergrund, sich die Luft um die Nase wehen zu lassen“, sagt der Besitzer einer Honda CBF 600. Beim „Lions Bike“ gebe es immer drei Gruppen von Fahrern: die Sportler, die Tourenfahrer und die „Blümchenpflücker“, beschreibt Onigkeit. „Ich zählt mich zu Letzteren“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Präsident Dirk Henke frönt seit 17 Jahren dem Motorradsport, seine Chopper Yamaha Drag-Star 110 ist Baujahr 2002. Er schwört auf das Feeling beim Fahren, „den Fahrtwind genießen, den Kopf auslüften“. Allerdings sei er ein Schönwetterfahrer. Regen sei nicht sein Ding. Die weitestes Strecke führte ihn bisher bis Thüringen, Olaf Onigkeit an die Ostsee. Beide haben Respekt vor den insgesamt 800 Kilometern, „aber wir machen viele Pausen, kehren ein, erleben viel.“ Und wenn es regnet? „Da müssen Biker durch.“

Die Oranienburger Lions zählen derzeit 28 Mitglieder, ganz neu dabei: Stefan Müller, Geschäftsführer bei Endres. Wie immer wird bei den Aktionen für den guten Zweck gesammelt, diesmal kommen Spenden und Überschüsse dem ambulanten Hospizdienst zugute.

Wer die Biker verabschieden möchte: Um 13 Uhr gibt Louise Henriette am Herrentag den Starschuss für den „Lions Bike 2017“. 2018 erkunden die Lionsbiker Filderstadt in Baden-Württemberg.

Von Heike Bergt

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