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Aus Sicht eines Clowns

Oranienburg Aus Sicht eines Clowns

Die staatlich anerkannte Clown-Schauspielerin Rita Meinert aus Duisburg erarbeitet seit Dienstag mit Ferienkindern im „Kic Inn“ in der Julius-Leber-Straße ein Theaterstück. Am Freitag ab 17 Uhr sind zur Premiere alle eingeladen. Eintritt frei.

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Haben viel Freude an der Theaterarbeit.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Eines braucht Rita Meinert auf jeden Fall außer einer roten Nase: eine starke Stimme und gute Nerven. Seit Dienstag probt sie im „KiC Inn“ an der Julius-Leber-Straße ein Theaterstück. Bringt mit zehn Ferienkindern im Kindertreff der evangelisch-methodistischen Kirche „Schneewittchen“ auf die Bühne. Das jedoch auf besondere Weise: Aus Sicht eines Clowns. Die 29-Jährige ist seit Juli staatlich anerkannte Clown-Schauspielerin. Die Duisburgerin fand nach einem Afrikanistik/Linguistik-Studium auf der Bühne ihre eigentliche Berufung und absolvierte an der Schule für Clown, Komik und Comedy in Hofheim eine Ausbildung. Drei Charaktere stellt sie als Clown dar: die schüchterne Betty, die eher frustrierte Fine Hees und Daphne von Rosenberg, mondän, von sich überzeugt, wenig klug. Und die 1,48 große Rita Meinert gibt Workshops für Kinder wie in Oranienburg.

„Wir haben viele neue Kinder, es ging uns schon in den Sommerferien darum, dass sie zusammenfinden, sich besser akzeptieren, soziale Kompetenz erlernen“, so KiC-Sozialarbeitern Marie Vierschilling. Das soll mit dem Clown-Projekt in den Herbstferien ausgebaut werden. Währen am Dienstag die Rollen der Märchenfiguren vom Zwerg bis zur bösen Stiefmutter „zum Teil nach Tränen“ ausdiskutiert und vergeben wurden, „sind aber nun alle mit ihrer Rolle zufrieden“, so Vierschilling. Am Mittwoch nun wurde improvisiert, am Donnerstag wird geprobt und am Freitag ab 17 Uhr ist jedermann eingeladen, die Kinder zu erleben. Eintritt frei.

Dabei geht es nicht darum, das Märchen zur Gaudi zu machen, sondern clownesk verfremdet aufzuführen. Der Weg ist das Ziel. Unterhaltsam wird es trotzdem, verspricht Rita Meinert.

Von Heike Bergt

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