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Bürgergarten ist umgezogen

Oranienburg Bürgergarten ist umgezogen

Oranienburgs „Bürgergarten“ ist umgezogen. Vom Eltern-Kind-Treff in der Kitzbüheler Straße in die Fischerstraße in der Oranienburger Innenstadt. Hier gibt es nun einen eigenen Zugang. Offizielle Eröffnung ist am 5. November. Gärtner willkommen!

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Mit öffentlichem Zugang: der neue Bürgergarten

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Der Oranienburger Bürgergarten zieht um. Bisher befand er sich am Eltern-Kind-Treff in der Kitzbüheler Straße 1. Ab sofort ist er nun in der Kleingartenanlage in der Fischerstraße direkt in der Innenstadt zu finden. Vis-a vis des Hauses Nummer 7.

Dort wohnte auch der bisherige Gärtner Otto Rennert. Mehr als 30 Jahre hatte er die 760 Quadratmeter große „Scholle“ von der Stadt gepachtet. Fünf verschiedene Apfelsorten wachsen in seinem ehemaligen Garten: „142 Kilo Quitten habe ich noch geerntet und 120 Kilogramm Äpfel“, verrät er. Doch leider habe er den Garten aus gesundheitlichen Gründen abgeben müssen. „Es hat viele Interessenten gegeben.“ Doch auch damit, dass der Bürgergarten hier Einzug hält, ist er zufrieden. Nun kann er fast zuschauen, wie es im Gemeinschaftsgarten ab 2017 grünt und blüht.

Die feierliche Übergabe findet am Sonnabend, 5. November, statt. Von 10 bis 13 Uhr können Interessierte mit grünem Daumen vorbeischauen. „Nun hat der Bürgergarten, wie ursprünglich geplant, auch einen öffentlichen Zugang. Ich bedanke mich mit dem Bürgergarten-Team für diese hervorragende Lösung bei der Oranienburger Stadtverwaltung“, sagte der Trägervertreter des Evangelischen Bildungswerks Oranienburg, Henning Schluß.

Wie gewohnt wird Landschaftsgestalter Stefan Teltzrow mittwochs vormittags und freitags nachmittags vor Ort fachlicher Ansprechpartner im Bürgergarten sein. Die Adresse lautet jedoch nun Fischerstraße 8. Jede und jeder ist herzlich eingeladen, im Garten mitzuwirken, eine eigene Ecke zu bepflanzen, den Bürgergarten Oranienburg für Veranstaltungen zu nutzen und in den Austausch mit Gleichgesinnten zu gehen. „Er ist ein Beitrag zur gemeinsamen Gestaltung unserer Stadt“, so Schluß. Gefördert wird die Idee von Stadt, Kreis, Bundesfamilienministerium und Bun­desprogramm „Demokratie leben“ und Evangelischem Bildungswerk.

Von Heike Bergt

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