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800 Jahre Oranienburg Mit Chapter Louise Geld verdienen
Lokales Oberhavel 800 Jahre Oranienburg Mit Chapter Louise Geld verdienen
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17:20 27.04.2016
Die Mitglieder des neu gegründeten Unternehmerteams Louise. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Was haben eine Werbeagentur und eine Rechtsanwalt gemeinsam? Eine Firma für Seilklettertechnik und ein Pflegedienst? Oder der Tischlermeister und das Ingenieurbüro? Sie brauchen Aufträge, Kundschaft, Umsatz. „Und können durch Weiterempfehlung von einander profitieren. Weiterempfehlung ist unbezahlbar“, sagt Andrea Meisner.

Die frühere Bankerin aus Glienicke war vom Konzept des BNI-Unternehmerteams aus den USA begeistert und baut heute als Business Coach in Oberhavel solche regionale Netzwerke vor allem für mittelständische Unternehmer auf. Nach Hohen Neuendorf im Januar, ist gestern in der Orangerie „Chapter Louise“ aus der Taufe gehoben worden. Und das zu sehr früher Stunden: „Frühstücken vor der Arbeit“ ist das Motto. Punkt 7 Uhr waren die Tafeln für mehr als 100 Firmchenchefs, selbstständige Handwerker und Freiberufler gedeckt. Wer Zweifel hatte, dass die Tische zu dieser „nachtschlafender Zeit“ leer bleiben könnten, wurde eines Besseren belehrt: Die Orangerie war rappelvoll mit Interessierten aus Oberhavel und Berlin. „Es gibt hier sehr verlässliche Menschen“, lobte Andrea Meisner. Kaum jemand, den sie angeschrieben hatte, war nicht gekommen. Das sehe anderswo anders aus. Das Interesse an dem neuen Netzwerk war groß.

Nebeneinander saßen Tischler, Baufinanzierer, Steuerberater, Vitalitätscoach, Spediteur, Automakler, Ingenieur. Jeder konnte sich in einem Sekunden-Zeitfenster vorstellen. 21 Unternehmer haben das Chapter „Louise“ mitbegründet. An der Spitze stehen als Direktor Caren Lässig von der Dr. Klein Baufinanzierung Oranienburg, Fliesenlegermeister Olaf Scholz aus Leegebruch und Björn Grüner vom Home Market Oranienburg. Sie sind unter anderem für Schulungen, Workshops und die Betreuung der Mitglieder zuständig.

Ziel der Netzwerkarbeit es ist es: EMehr Geschäfte durch neue Kontakte und Empfehlungen“, beschreibt Andrea Meisner. Nicht nur untereinander, aber auch. „Verträge sind wichtig, aber wir möchten zurück zum Handschlag-Qualität.“ Gegenseitiges Vertrauen entstehe im Netzwerk. Und wenn aus der Empfehlung etwas geworden sei, das Ingenieurbüro zum Beispiel dem Fliesenleger den neuen Firmensitz planen konnte, gibt es ein „Umsatz-Danke“: Einen Handschlag an den, der den Auftrag empfohlen und für Umsatzplus gesorgt hat.

Dabei darf im Unternehmernetzwerk jede Branche nur einmal vertreten sein, um Konkurrenz zu vermeiden. Die Mitglieder müssen sich jährlich neu bewerben. So entstehe ein System von Auslese und Qualitätsmanagement.

Zum Schluss wurden Bewerbungsanträge für das „Chapter „Louise“ verteilt. Zwei haben die Mitgliedschaft nach der Veranstaltung besiegelt.

Interessenten sind beim Netzwerkfrühstück jeden Mittwoch ab 7 Uhr in der Turm-Erlebniscity willkommen. Kontakt: 0172/5 67 00 50 (Andrea Meisner).

Von Heike Bergt

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