Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
800 Jahre Oranienburg Nacht der zauberhaften Lichter
Lokales Oberhavel 800 Jahre Oranienburg Nacht der zauberhaften Lichter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:48 29.10.2016
Die Post wurde in immer wieder neuen Farben angestrahlt. Quelle: Bert Wittke
Anzeige
Oranienburg

Die Oranienburger entzündeten am Freitagabend ein wahres Lichtermeer und machten damit der 10. Lichternacht alle Ehre. Beim Umzug trugen Groß und Klein Hunderte Lampions und Lichterstäbe vom Bötzower Platz in die Innenstadt. Auf und unter der Schlossbrücke traf man sich im Lichterschein. Attraktion im kalten Havelwasser: Zehn Eisbader von „Frostis Fun Crew“ hatten sich zur Gaudi der Zuschauer mit fackelbestückten Ringen in die Fluten gestürzt.

Die sonst verkehrsumtoste Bernauer Straße war gesperrt und gehörte gestern Abend traditionell den Fußgängern zum Flanieren, Bummeln und Genießen – vorbei an sieben Metern großen Lichtzipfeln, Feuerkörben, einer Feuershow, Lichtern in Tüten, auf Köpfen und an Kinderwagen.

Neben viel Musik gab es vor allem überall eines: Etwas gegen den Hunger: Leckeres gebraten, gegrillt, im offenen Feuer gebacken. Dazu Punsch, Bier, Apfelwein. Satt geworden ist gestern wohl jeder.

Zur Galerie
Zur traditionellen Lichternacht waren Hunderte Menschen in der Oranienburger Innenstadt unterwegs. Der Boulevard war in flirrende Lichtpunkte getaucht und die Post bunt beleuchtet.

In wechselndem Farbenschein zeigte sich die Post am Bahnhof – eine Lichtinstallation von Daniel Urack aus Oranienburg, die bis 20. November zu sehen ist. Ein Hingucker!

Die große Diskokugel sorgte erneut für flirrende Lichtpunkte in der City. Hundertfach gestern fotografiert, das bunte Farbenspiel an den Fassaden der Häuser auf der Bernauer Straße. „Die Leute fragen danach, wollen sie nicht mehr missen“, so CGO-Vorsitzende Christiane Podkowa.

Gleich auf der Bernauer Straße ist Katrin Weßler zu Hause, geboren in Oranienburg und nun wieder zurückgekehrt. Gestern war sie mit ihren drei Kindern bei der Lichternacht dabei. „Natürlich mit selbst gebastelten Lampions.“

„Das darf man sich doch hier nicht entgehen lassen“, sagte Gundula Klatt aus Bärenklau, die die Eisbader am Ufer für ihren Mut bewunderte. Gekommen war sie mit Schwiegertochter und zwei ihrer vier Enkel: Annalena und Valeska. Dann stürzten sie sich wie alle ins Getümmel und in die Geschäfte.

Und wer am Freitagabend noch nicht genug Unterhaltung hatte: Der Rummel mit Rieserad auf dem Schlossplatz hat noch bis 6. November geöffnet.

Von Heike Bergt

Seit drei Jahren ist Torsten Reipert Geschäftsführer der Kulturhaus Betreiber UG. Der gebürtige Hennigsdorfer lebt mit seiner Familie seit 2008 im Oranienburger Ortsteil und will dafür sorgen, dass das Kulturhaus Lebensmittelpunkt von Lehnitz bleibt und eine „schwarze Null“ schreibt.

28.10.2016

Der Düker, drei Meter unter der Sohle des Oder-Havel-Kanals, ist fertig. Jetzt werden die Leitungen ans vorhandene Netz angebunden. Das Bauvorhaben im Auftrag der Stadtwerke kostet rund eine halbe Million Euro. In zwei Wochen kommt es zum Abschluss.

27.10.2016

Die Händler der Oranienburger Citygemeinschaft laden für Freitagabend zur traditionellen „Lichternacht“. Die „Diskokugel“ sorgt wieder für ein Glitzern und Funkeln, ebenso erhellen „Lichtzipfel“ und Feuer das Treiben auf dem Boulevard. Der bleibt am Freitag von 18 bis 22 Uhr für den Verkehr voll gesperrt.

28.10.2016
Anzeige