Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Nacht der zauberhaften Lichter

Oranienburg Nacht der zauberhaften Lichter

Zur mittlerweile 10. Lichternacht hatte die Oranienburger Citygemeinschaft für Freitagabend eingeladen. Die sonst verkehrsumtoste Bernauer Straße war gesperrt und wie immer aus diesem Anlass ein Bummelboulevard. Schlemmen und die Lichter genießen war die Devise.

Voriger Artikel
Ehrenamtlich Firmenchef
Nächster Artikel
Junge Karpfen eingesetzt

Die Post wurde in immer wieder neuen Farben angestrahlt.

Quelle: Bert Wittke

Oranienburg. Die Oranienburger entzündeten am Freitagabend ein wahres Lichtermeer und machten damit der 10. Lichternacht alle Ehre. Beim Umzug trugen Groß und Klein Hunderte Lampions und Lichterstäbe vom Bötzower Platz in die Innenstadt. Auf und unter der Schlossbrücke traf man sich im Lichterschein. Attraktion im kalten Havelwasser: Zehn Eisbader von „Frostis Fun Crew“ hatten sich zur Gaudi der Zuschauer mit fackelbestückten Ringen in die Fluten gestürzt.

Die sonst verkehrsumtoste Bernauer Straße war gesperrt und gehörte gestern Abend traditionell den Fußgängern zum Flanieren, Bummeln und Genießen – vorbei an sieben Metern großen Lichtzipfeln, Feuerkörben, einer Feuershow, Lichtern in Tüten, auf Köpfen und an Kinderwagen.

Neben viel Musik gab es vor allem überall eines: Etwas gegen den Hunger: Leckeres gebraten, gegrillt, im offenen Feuer gebacken. Dazu Punsch, Bier, Apfelwein. Satt geworden ist gestern wohl jeder.

26ca82fe-9d35-11e6-bd35-ac9d004d509b

Zur traditionellen Lichternacht waren Hunderte Menschen in der Oranienburger Innenstadt unterwegs. Der Boulevard war in flirrende Lichtpunkte getaucht und die Post bunt beleuchtet.

Zur Bildergalerie

In wechselndem Farbenschein zeigte sich die Post am Bahnhof – eine Lichtinstallation von Daniel Urack aus Oranienburg, die bis 20. November zu sehen ist. Ein Hingucker!

Die große Diskokugel sorgte erneut für flirrende Lichtpunkte in der City. Hundertfach gestern fotografiert, das bunte Farbenspiel an den Fassaden der Häuser auf der Bernauer Straße. „Die Leute fragen danach, wollen sie nicht mehr missen“, so CGO-Vorsitzende Christiane Podkowa.

Gleich auf der Bernauer Straße ist Katrin Weßler zu Hause, geboren in Oranienburg und nun wieder zurückgekehrt. Gestern war sie mit ihren drei Kindern bei der Lichternacht dabei. „Natürlich mit selbst gebastelten Lampions.“

„Das darf man sich doch hier nicht entgehen lassen“, sagte Gundula Klatt aus Bärenklau, die die Eisbader am Ufer für ihren Mut bewunderte. Gekommen war sie mit Schwiegertochter und zwei ihrer vier Enkel: Annalena und Valeska. Dann stürzten sie sich wie alle ins Getümmel und in die Geschäfte.

Und wer am Freitagabend noch nicht genug Unterhaltung hatte: Der Rummel mit Rieserad auf dem Schlossplatz hat noch bis 6. November geöffnet.

Von Heike Bergt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus 800 Jahre Oranienburg