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Oberhavel 900 Teilnehmer beim Integrationssportfest
Lokales Oberhavel 900 Teilnehmer beim Integrationssportfest
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06:05 26.05.2016
Die Geschicklichkeitsspiele machten allen Spaß. Quelle: Fotos (2): Ulrike Gawande
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Hennigsdorf

Der Hopsballslalom bei den Geschicklichkeitsspielen sei ganz schön schwer gewesen, erzählt Martin Schmidt. Für Nils Bernikas, ebenso wie Schmidt, von der Caritas Werkstatt St. Johannesberg aus Oranienburg, war der Rollstuhlslalom hingegen eine Leichtigkeit, verrät er schmunzelnd. Aber das wichtigste am Integrationssportfest sei für beide, gemeinsam Zeit zu verbringen, Bekannte zu treffen und vor allem beim Fest dabei zu sein.

Über 900 Menschen, mit und ohne Behinderung, aus 27 Schulen und Einrichtungen in Oberhavel, waren am Mittwoch nach Hennigsdorf zum 17.Integrationssportfest gekommen. Die jüngste Teilnehmerin sei sechs Jahre alt, der älteste Sportler 78, berichtet Steffen Leber, zuständig bei der PuR für die Kinder- und Jugendarbeit, und Hauptorganisator des Festes. Unterstützung bekam er von 62 Schülern des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums für die Betreuung des Dreikampfes. Fünfzig Mitarbeiter der PuR halfen auch bei den Geschicklichkeitsspielen.

„Die Teilnehmer haben einen unglaublichen Spaß“, beobachtet der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold (Die Linke). Er betreute das Torwandschießen. Für die Organisatoren seien die leuchtenden Augen der Sportler so ein doppelter Lohn. Die gegenseitige Achtung von Menschen mit und ohne Handicap stehe im Fokus, erklärt Leber. So gehen alle Teilnehmer mit einer Medaille nach Hause. Die Sieger, auch der des neu im Programm befindlichen Papierfliegerwettbewerbes, erhielten glänzende Pokale und Medaillen.

Auf die hoffen, bei den im Sommer anstehenden Paralympics in Rio, auch Kai-Kristian Kruse und Maike Naomi Schnittger. Er bei den Bahnradwettkämpfen, sie bei den Schwimmwettbewerben. „Ohne Medaille nach Hause zu fahren, wäre eine Enttäuschung“, sind sich die Sportler, die beide mit einer Sehbehinderung antreten, einig. „Wir wollen die Menschen motivieren, ihnen zeigen, dass mehr machbar ist, als sie denken“, erzählt die 22-jährige Schnittger.

Als Sportler wolle man gewinnen, Anerkennung bekommen, erzählt sie weiter, egal ob mit oder ohne Handicap. Kruse: „Sport ist eine Quelle für Selbstvertrauen.“ Man dürfe sich nicht durch eine Behinderung einschränken lassen, bekräftigt er, der schon Olympiasilber im Ruder gewonnen hat. Das gibt allen Sportlern Mut.

Von Ulrike Gawande

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