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900 Tonnen Salz eingelagert

Winterdienst steht in den Startlöchern 900 Tonnen Salz eingelagert

Oranienburgs Stadthof sieht sich für den Winter gut gerüstet. Die 38 Mitarbeiter haben die Technik mit Besen und Schiebeschildern ausgerüstet. Die Dienstpläne stehen fest.

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Stattliche Reserve: 900 Tonnen Salz sind in der neuen Salzhalle an der Lehnitzstraße eingelagert.

Quelle: Robert roeske

Oranienburg. Fürs Wochenende haben die Meteorologen erste Graupelschauer und auch Schneegestöber hierzulande angekündigt. Der Winter klopft an. Baustadtrat Frank Oltersdorf sieht den Stadthof dafür gerüstet. 900 Tonnen Salz sind eingelagert, ebenso Streusand. Vor der Salzhalle steht die Sole-Mischanlage, die die Fahrzeuge „betankt“.

38 Mitarbeiter gehen mit dem Winterdienst dann auf Tour – zwischen Mitte November und März herrscht Urlaubssperre. Insgesamt 16 Fahrzeuge sind für die Arbeiten ausgerüstet: Davon vier Groß-Lkw mit Besen und Schiebeschildern, fünf Multicar kommen zum Einsatz, zwei Traktoren, davon ein kleiner neuer für die Reinigung der Gehwege und fünf Transporter mit Sand und Schaufeln, wenn per Hand geräumt werden muss.

Der aktuelle Wetterbericht läuft täglich um 12 und 18 Uhr im Stadthof in Sachsenhausen ein. Dann wird entschieden, ob ein Bereitschaftsdienst gebraucht wird oder nicht, um ab 4 Uhr verschneite oder vereiste Fahrbahnen zu räumen, so Stadthofchef Gerd Weidemann. Dabei gibt es beim Räumen drei festgelegte Prioritäten: Oberste haben die Hauptverkehrsstraßen, wie die Bernauer Straße oder die Lehnitzstraße, zudem Brückenrampen, Kreuzungen, Bushaltestellen, Bahnhofsvorplatz, Schulwege – „überall dort, wo viele Menschen unterwegs sind“, so Oltersdorf. Dann gehe es auf die so genannten „Sammelstraßen“, zum Schluss auf die Anliegerstraßen in den Wohngebieten. „Bei einem richtigen Wintereinbruch schaffen wir die in der Regel nicht mehr“, so der Dezernent. „Für Radwege haben wir keine Räumpflicht, aber auf der Bernauer wird zumindest auf einer Seite geschoben.“ Oltersdorf erinnert zudem an die Räumpflicht vor den Grundstücken. Das Ordnungsamt führe Kontrollen durch. Und man überlege, dort, wo es vor Grundstücken gefährlich ist und niemand fegt, eine Firma anzuheuern und den Winterdienst den Säumigen in Rechnung zu stellen.

Von Heike Bergt

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