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„Aah“ ist besser als „iih“

Guten Tag! „Aah“ ist besser als „iih“

MAZ-Mitarbeiter Marco Paetzel war mit seiner Freundin beim Geburtsvorbereitungskurs. Ein Hechelkurs, wie er im Vorfeld lange befürchtet hatte, war das zwölf Stunden lange Seminar am Ende dann doch nicht. Dafür war der Kursleiterin sehr viel daran gelegen, dass auch die Männer wissen, wie sich Wehen anfühlen.

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MAZ-Mitarbeiter Marco Paetzel.

Quelle: Helge Treichel

Oberhavel. Wussten Sie, dass die Wahl des Vokals darüber entscheiden kann, wie entspannt eine Geburt verläuft? Atmet man ein langes „iih“, zieht sich untenrum alles zusammen – besser sind „aah“ oder „ooh“. „Uuh“ geht aber auch. Alles gelernt im Geburtsvorbereitungskurs, den wir als werdende Eltern im Westend-Klinikum absolviert haben – zwölf Stunden, verteilt auf vier Tage. Immerhin, es war kein Hechelkurs. Stattdessen gab es erstaunlich viel Action, denn die Kursleiterin, eine erfahrene polnische Hebamme, konzentrierte sich nicht nur auf die Damen. Damit auch wir Männer wissen, was Wehen bedeuten, durften wir mit ausgestreckten Armen durch den Raum laufen – ganze acht Minuten lang. Auch verschiedene Gebärpositionen trainierten wir gemeinsam, vom Hängen um den Hals bis zum Bammeln am Seil. Und zwischendurch immer wieder Atemübungen, vom „Hahahu!“ bis zum Seufzer. Wir sollten die Wehen förmlich begrüßen. Es seien ja auch nur Muskelkontraktionen, die man sportlich nehmen müsse, dozierte die Hebamme. In diesem Sinne: Sport frei!

Von Marco Paetzel

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