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Oberhavel Ab Montag ist die Lehnitzstraße dicht
Lokales Oberhavel Ab Montag ist die Lehnitzstraße dicht
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17:00 02.06.2016
Während der Kanalsanierung, die unter halbseitiger Sperrung von Straßenabschnitten erfolgte, gab es Staus. Quelle: : Enrico Kugler
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Oranienburg

Am kommenden Montag, 6. Juni, werden die Oranienburger nach dem Festwochenende vom Alltag eingeholt. Die Lehnitzstraße wird voll gesperrt. Der erste Bauabschnitt zur Grundsanierung der Fahrbahn wird in Angriff genommen. Er erstreckt sich – in Richtung Saarlandstraße betrachtet – von der südlichen Ausfahrt des Lindenrings bis auf Höhe der Stadtwerke, einschließlich des Abzweigs der Bykstraße. Ende Oktober soll dieser Abschnitt fertig und wieder befahrbar sein.

Die Vollsperrung passiert eine Woche früher als ursprünglich geplant. Seit April wird bereits der Schmutzwasserkanal saniert, was bisher unter halbseitiger Sperrung erfolgte. Angewendet wird ein Inliner-Verfahren, damit die Straße nicht geöffnet werden muss. Denn die alten Leitungen liegen wegen der ehemaligen Kläranlage sehr tief in der Erde. Die letzte Phase des Inlinerverfahrens kann nur unter Vollsperrung erfolgen. Die Regenwasserkanäle, die Trinkwasser- und Gasleitungen sowie die Hausanschlüsse werden erneuert.

Bei dem Ausbau von der Krebststraße bis zur Saarlandstraße handelt es sich um eine Grundinstandsetzung, die der Fahrbahnsanierung und Erneuerung der Medienträger dient. Deshalb werden die Nebenanlagen nicht erneuert. Insgesamt müssen sich die Oranienburger auf zwei Jahre Bauzeit einrichten. Das Projekt ist in fünf Teilbauabschnitte unterteilt, die alle unter Vollsperrung laufen. Die Umleitungen für den Durchgangsverkehr sind ausgeschildert. Anwohner und Anlieger kommen während der gesamten Bauzeit auf ihre Grundstücke und in ihre Wohnungen. Die Ausbaustrecke misst insgesamt 1037 Meter. Die Straßenbreite wird später durchgängig 7,50 Meter betragen. Zwischen Bykstraße und Knotenpunkt Saarlandstraße muss die Fahrbahn deshalb um einen Meter verbreitert werden. Die jeweiligen Zufahrten werden angepasst.

Nach dem Ausbau wird das Parken auf der Lehnitzstraße nicht mehr möglich sein. An den Fahrbahnrändern wird es Radschutzstreifen geben. Quelle: Robert Roeske

Auf beiden Seiten der Straße sollen Fahrradschutzstreifen markiert werden, so dass Radfahrer künftig auf der Straße fahren sollen. Das bedeutet, dass später keine Autos mehr auf der Lehnitzstraße parken dürfen. Weitere Parkbuchten im Randbereich wird es aber auch nicht geben. Der Parkplatz des Landkreises gegenüber des Lindenrings bleibt immer zugänglich.

Kurz vor der Einmündung der Bykstraße und zwischen Lindenstraße und Lindenring entstehen Querungshilfen. Dort wird die Straße auf neun Meter verbreitert.

Die Einbahnstraßenregelung der bereits ausgebauten Lehnitzstraße und der Willy-Brandt-Straße bleiben bestehen. Von Oktober 2016 bis März 2017 ist eine Winterpause beim Bau geplant.

Der zweite Bauabschnitt schließt sich erst im April 2017 an. Dann wird – in Richtung Süden betrachtet – von der Krebststraße bis zur Ausfahrt Lindenring gebaut. Die restliche Ausbaustrecke unterteilt sich dann noch mal in drei Bauabschnitte. Auf diese Weise sollen die Firmen besser erreichbar bleiben.

Die Umleitungen für den Durchgangsverkehr

Der Durchgangsverkehr wird ab Montag großzügig um die Lehnitzstraße herumgeführt.

Aus Richtung Norden kommend werden die Fahrzeuge ab der Ampelkreuzung Sachsenhausener Straße/Ecke Bernauer Straße über den Schlossplatz, die Berliner Straße, über den Kreisverkehr in die Saarlandstraße und an der Ampelkreuzung Kreuzung wieder auf die Lehnitzstraße geführt.

In die umgekehrte Richtung gilt die Umleitung genauso.

Anlieger erreichen ihre Grundstücke und Wohnungen während der Bauphase entweder über die Krebststraße oder die Saarlandstraße. Fußgänger und Radfahrer kommen jederzeit durch.

Von Andrea Kathert

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