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Abenteuerliche Unfallgeschichte

Oberhavel: Polizeibericht vom 26. Juni Abenteuerliche Unfallgeschichte

+++Hohen Neuendorf: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Oberkrämer: Autos aufgebrochen +++ Oberhavel: Senioren-Aktion der Polizei +++ Kremmen: Unfall erfunden? +++ Mühlenbeck: Radfahrer fährt auf +++ Velten: 4000 Euro Schaden +++

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Quelle: B. Wagner

Hohen Neuendorf: Einbruch in Einfamilienhaus. Unbekannte Täter überstiegen am Donnerstag zwischen 8 und 14.45 Uhr den Zaun des Grundstückes und gelangten durch Aufhebeln der Terrassentür in ein Einfamilienhaus in Borgsdorf. Sie durchsuchten sämtliche Räume. Entwendet wurde Schmuck und Bargeld. Eine genaue Auflistung erfolgt später durch die Geschädigte. Am Tatort konnten Spuren festgestellt und gesichert werden.

Oberkrämer: Autos aufgebrochen

Gleich in drei Fällen wurden in der Nacht zum Freitag hochwertige PKW aufgebrochen und die Mittelkonsolen entwendet. Ein 47-Jähriger aus Vehlefanz (Am Kienluch) bemerkte am Freitag um 5.35 Uhr, dass aus der Mittelkonsole seines Pkw VW Passat das Navigationssystem mit Freisprecheinrichtung entwendet wurde. Einbruchsspuren konnten nicht festgestellt werden. Das Fahrzeug war verschlossen. Wie die Täter ins Fahrzeug gelangten ist derzeit nicht bekannt; Schaden ca. 1.000 Euro. Angegriffen wurde auch der BMW eines 54-Jährigen in Vehlefanz (Am Gesundbrunnen). Unbekannte Täter schlugen die Scheibe hinten links ein und gelangen so in den Fahrzeuginnenraum. Es wurde das festinstallierte Navigationssystem aus der Mittelkonsole entwendet; Schaden ca. 3.000 Euro; festgestellt morgens um 06.30 Uhr. Und im Eisbärenweg in Bärenklau entwendeten die Diebe nicht nur die komplette Mittelkonsole, sondern auch das Lenkrad eines BMW mit Berliner Kennzeichen; Schaden ca. 5.000 Euro; festgestellt morgens um 05.30 Uhr. Am Fahrzeug wurde hier unter dem Türgriff ein ca. 5 cm großes Loch gebohrt. Kriminaltechniker sicherten hier Spuren.

Oberhavel: Aktion Senioren im Straßenverkehr

Am Donnerstag von 6 bis 15 Uhr haben insgesamt 27 Polizeibeamte zehn Kontrollen im Bereich Oberhavel durchgeführt. Die Prävention stand mit dem Info-Mobil in Zehdenick, Oranienburg und Hennigsdorf. Es wurden 345 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 26 Geschwindigkeitsüberschreitungen, sieben Mal unerlaubte Handybenutzung, neun Mal nicht Anlegen des Sicherheitsgurtes und sechs sonstige Verstöße geahndet. Davon waren neun Senioren betroffen. Am Informationsstand der Prävention wurden zahlreiche Flyer verteilt. Die Zusammenarbeit mit der Apotheke, dem Optiker und einem Mobilfunkanbieter am Kaufland Oranienburg war reibungslos. Den Bürgern wurden Mitteilungen über Medikamentenmissbrauch im Straßenverkehr und kostenlose Sehtest angeboten. Es wurde ein Seniorenhandy vorgeführt. Die Bürger waren sehr interessiert und nahmen die Angebote an.

Kremmen: Unfall erfunden?

Am Donnerstag meldete sich gegen 9.30 Uhr eine Firmeninhaberin bei der Polizei und informierte über einen Unfall, den ihr der Fahrzeugführer des betroffenen- und beschädigten Sattelzuges auf dem Firmengelände mitgeteilt hatte.

Laut Angaben des 34-jährigen Fahrzeugführer wurde er beim Durchfahren der Tangente des Autobahndreiecks Pankow von der Autobahn 114 zur A 10 in Richtung Hamburg von einem ihm überholenden Pkw Ford (mehr nicht bekannt ) „geschnitten“, so dass er mit dem Sattelzug nach rechts ausweichen musste und somit die rechte Schutzplanke touchierte. Dadurch soll die Beschädigung am Sattelzug entstanden sein.

Im Rahmen der Ermittlungen zu diesem Unfall wurde dann durch die Autobahnpolizei festgestellt, dass es im angegebenen Bereich gar keine rechte Schutzplanke gibt. Vielmehr wurden hier vor Ort frische Fahrspuren im rechten Bankett in einer Länge von etwa 20 Metern festgestellt, die offenbar von einem Sattelzug stammten.

Die Spuren zeigten, dass danach der Sattelzug wieder nach links gelenkt wurde, aber dann die rechte Schutzplanke anfuhr, welche auf einer Länge von zirka 50 Metern Touchierspuren von dem Sattelzug aufwiesen. Somit ist davon auszugehen, dass der Fahrzeugführer nach rechts von der Fahrbahn abkam, dann versuchte wieder auf die Fahrbahn zu kommen und hier dann die rechte Schutzplanke touchierte.

Ein „Geschnittenwerden“ kann nicht eingetreten sein, da es in diesem Bereich noch über rund 200 Meter zwei Fahrstreifen gibt, bevor dann die Verjüngung des Fahrstreifenverlaufes von zwei- auf einen Fahrstreifen anfängt. Die am Sattelzug vorgefundenen Spuren (Farbabrieb über die gesamte rechte Sattelzuglänge) waren zudem identisch mit den Spuren an der Schutzplanke.

Befragt zu den Spuren im Bankett machte der Fahrzeugführer keinerlei Angaben. Befragt, warum er nicht sofort die Polizei verständigt hat und dann nicht den nächsten Parkplatz angefahren ist um hier auf die Polizei zu warten - wollte der Fahrzeugführer auch nicht beantworten. Aufgrund des Gesamtverhaltens des Fahrzeugführers vor Ort liegt die Vermutung nahe, dass dieser sich eine Geschichte ausdachte, um die frischen Schäden am Sattelzug gegenüber seiner Firma erklären zu können. Zu dem Schaden von 6.000 Euro kommt jetzt noch ein Ermittlungsverfahren wegen der versuchten Vortäuschung einer Straftat zu Lasten des ominösen Ford-Fahrers. Die Kripo ermittelt jetzt weiter.

Mühlenbeck: Radfahrer fährt auf

Ein 14-jähriger Radfahrer fuhr Donnerstag gegen 14.30 Uhr in der Hermann-Grüneberg-Straße gegen einen Pkw Peugeot. Der Junge fuhr mit einer Gruppe auf dem Gehweg und schaut sich kurz nach hinten um. Dabei übersah er offenbar das in einer Auffahrt stehende Fahrzeug. Der Radfahrer wurde am Arm verletzt (Schürfwunden), medizinische Versorgung wünschte er zunächst nicht. Es entstand ca. 500 Euro Sachschaden.

Velten: 4000 Euro Schaden

Ein 48-jähriger Kradfahrer war heute gegen 11.30 Uhr in der Kanalstraße offenbar kurz unaufmerksam. Er fuhr auf einem vor ihm verkehrsbedingt haltenden Pkw auf und verletzte sich. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ca. 4.000 Euro Sachschaden.

Von MAZonline

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