Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Abriss am Knotenpunkt
Lokales Oberhavel Abriss am Knotenpunkt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:18 19.11.2015
Unübersichtlicher kann eine Kreuzung kaum sein. Quelle: Uwe Halling
Anzeige
Zehdenick

Nach dem Geduldsspiel um die Neugestaltung des Kreuzungsbereiches zwischen der Philipp-Müller-Straße und der Liebenwalder Straße (B 109) macht die Stadt Zehdenick jetzt Nägel mit Köpfen. Der Knotenpunkt im Norden der Stadt wird nun ohne Zutun, aber mit Zustimmung des Landesbetriebs für Straßenwesen umgestaltet. Die Stadtverordneten stellten dafür 145 000 Euro per Nachtragshaushalt zur Verfügung. Die Gesamtkosten beziffert die Stadt mit 190 000 Euro.

Bereits im Januar sollen drei leerstehende Häuser an der gefährlichen Ecke abgerissen und der gewonnene Freiraum gestaltet werden. Dabei handelt es sich um die Grundstücke Philipp-Müller-Straße 1, Liebenwalder Straße 1 und Gartenstraße 26. Die entsprechenden Flurstücke wurden von der Wohnungsgesellschaft bereits erworben, um dann den Abbruch sämtlicher Ruinen in Auftrag geben zu können. Die Eile, mit der die Verwaltung vor wenigen Tagen um zusätzliche Haushaltsmittel bat, ist nicht unbegründet. Der Abriss der Häuser muss aus Gründen des Naturschutzes bis zum 29. Februar abgeschlossen sein. Dann kehren die Fledermäuse und andere Vögel zurück, die sich in den leerstehenden Häusern eingenistet hatten. Ausweichquartiere werden an der Dammhast-Grundschule sowie auf dem ASZ-Gelände angeboten. Die Arbeiten im Kreuzungsbereich sollen bis zum Frühsommer abgeschlossen werden, um den Knotenpunkt pünktlich zum Stadtjubiläum in einem neuen Erscheinungsbild präsentieren zu können. Auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit sei die Gestaltung und „Entschärfung“ des Knotenpunktes überfällig, argumentieren die zuständigen Mitarbeiter des Fachbereiches. Für Verkehrsteilnehmer sei der Kurvenbereich derzeit sehr unübersichtlich und die Straße aus verschiedenen Richtungen schwer einsehbar. Fußgänger werden an dieser Stelle überhaupt nicht geleitet, weshalb es wie am Montag passieren kann, dass eine junge Frau mit Kinderwagen plötzlich mitten im Kurvenbereich steht. Auch deshalb hatte die Stadt gemeinsam mit dem Landesbetrieb an dieser Stelle einen Kreisverkehr geplant. Der ist zwar nicht vom Tisch, aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Ob der Kreisel innerhalb der nächsten fünf Jahre überhaupt gebaut wird, ist unklar. Die Zehdenicker wollten auch mit Blick auf das Stadtjubiläum nicht länger warten. Immerhin wird der Festumzug anlässlich der 800-Jahrfeier über den Knotenpunkt hinwegführen und dann sollen möglichst keine Ruinen mehr zu sehen sein.

Von Cindy Lüderitz

Oberhavel Anlage soll 2016 am Griebener Weg installiert werden - Eine Ampel für Teschendorf

Eine Ampel haben die Teschendorfer bereits im Ort, eine mobile. Jetzt soll eine „richtige“ folgen, um einen Gefahrenpunkt auf der B 96 zu entschärfen. An der Bushaltestelle Griebener Weg wird die Anlage im kommenden Jahr aufgestellt.

19.11.2015
Oberhavel Polizeiübung in Lehnitz - Training für den Ernstfall

Das Zusammenspiel der Kräfte am Boden und in der Luft wurde am Montagnachmittag bei einer Übung mit 35 Polizisten im Wald bei Lehnitz geübt. Und das mit drei Szenarien: Kabelklau bei der Bahn, eine Entführung und ein Banküberfall.

16.11.2015
Oberhavel Oberhavel: Polizeibericht vom 16. November - B 96 stundenlang gesperrt

Ein umgekippter Getreide-Transporter war am Montag der Grund für die stundenlange Sperrung der B 96. Der 24-Tonner war am Montagmorgen kurz hinter Altlüdersdorf in die Böschung gerutscht und konnte nur mit einem Spezialkran geborgen werden. In Velten schnappte die Polizei zwei Männer, die Bekleidung aus einem Altkleider-Container gestohlen haben.

16.11.2015
Anzeige