Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Abriss am Knotenpunkt

Verkehrsplanung in Zehdenick Abriss am Knotenpunkt

Der Kreuzungsbereich der B 109 im nördlichen Teil Zehdenicks gilt als unübersichtlich. Die Stadt plant jetzt den Abriss dreier Häuser und die Umgestaltung des Knotenpunktes. Bereits im Januar sollen drei leerstehende Häuser an der gefährlichen Ecke abgerissen und der gewonnene Freiraum gestaltet werden.

Voriger Artikel
Eine Ampel für Teschendorf
Nächster Artikel
Skandal in Bärenfanz – Applaus!

Unübersichtlicher kann eine Kreuzung kaum sein.

Quelle: Uwe Halling

Zehdenick. Nach dem Geduldsspiel um die Neugestaltung des Kreuzungsbereiches zwischen der Philipp-Müller-Straße und der Liebenwalder Straße (B 109) macht die Stadt Zehdenick jetzt Nägel mit Köpfen. Der Knotenpunkt im Norden der Stadt wird nun ohne Zutun, aber mit Zustimmung des Landesbetriebs für Straßenwesen umgestaltet. Die Stadtverordneten stellten dafür 145 000 Euro per Nachtragshaushalt zur Verfügung. Die Gesamtkosten beziffert die Stadt mit 190 000 Euro.

Bereits im Januar sollen drei leerstehende Häuser an der gefährlichen Ecke abgerissen und der gewonnene Freiraum gestaltet werden. Dabei handelt es sich um die Grundstücke Philipp-Müller-Straße 1, Liebenwalder Straße 1 und Gartenstraße 26. Die entsprechenden Flurstücke wurden von der Wohnungsgesellschaft bereits erworben, um dann den Abbruch sämtlicher Ruinen in Auftrag geben zu können. Die Eile, mit der die Verwaltung vor wenigen Tagen um zusätzliche Haushaltsmittel bat, ist nicht unbegründet. Der Abriss der Häuser muss aus Gründen des Naturschutzes bis zum 29. Februar abgeschlossen sein. Dann kehren die Fledermäuse und andere Vögel zurück, die sich in den leerstehenden Häusern eingenistet hatten. Ausweichquartiere werden an der Dammhast-Grundschule sowie auf dem ASZ-Gelände angeboten. Die Arbeiten im Kreuzungsbereich sollen bis zum Frühsommer abgeschlossen werden, um den Knotenpunkt pünktlich zum Stadtjubiläum in einem neuen Erscheinungsbild präsentieren zu können. Auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit sei die Gestaltung und „Entschärfung“ des Knotenpunktes überfällig, argumentieren die zuständigen Mitarbeiter des Fachbereiches. Für Verkehrsteilnehmer sei der Kurvenbereich derzeit sehr unübersichtlich und die Straße aus verschiedenen Richtungen schwer einsehbar. Fußgänger werden an dieser Stelle überhaupt nicht geleitet, weshalb es wie am Montag passieren kann, dass eine junge Frau mit Kinderwagen plötzlich mitten im Kurvenbereich steht. Auch deshalb hatte die Stadt gemeinsam mit dem Landesbetrieb an dieser Stelle einen Kreisverkehr geplant. Der ist zwar nicht vom Tisch, aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Ob der Kreisel innerhalb der nächsten fünf Jahre überhaupt gebaut wird, ist unklar. Die Zehdenicker wollten auch mit Blick auf das Stadtjubiläum nicht länger warten. Immerhin wird der Festumzug anlässlich der 800-Jahrfeier über den Knotenpunkt hinwegführen und dann sollen möglichst keine Ruinen mehr zu sehen sein.

Von Cindy Lüderitz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg