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Oberhavel Abschiedskonzert mit Lieblingsstücken
Lokales Oberhavel Abschiedskonzert mit Lieblingsstücken
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16:02 26.07.2018
Nicht nur musikalisch verbunden: die Ärztin Silke Philipp (l.) und die Kirchenmusikerin Elisabeth Brunnemann-Rademacher. Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

Es ist eine Gruppe von Musikern, die nicht nur ihre Leidenschaft für die Musik verbindet, sondern auch der Glaube und das Bedürfnis, anderen in schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen. Seit rund zehn Jahren geben die „Oranienburger Musicie“ unter Leitung der Kirchenmusikerin Elisabeth Brunnemann-Rademacher Benefizkonzerte. Anfangs für den mobilen Hospizdienst Oberhavel, jetzt für den Förderverein des stationären Hospizes. Am Sonntag, 9. September, geben die Musiker ihr „Abschiedskonzert“. Es beginnt um 16 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in der Augustin-Sandtner-Straße.

Zum Ensemble gehören neben Leiterin Elisabeth Brunnemann-Rademacher die Heilerziehungspflegerin und Kunsttherapeutin Eva-Maria Göbel (Sopran, Flöte), die angehende Lehrerin Franziska Gwosch (Sopran, Querflöte), die niedergelassene Allgemein- und Palliativmedizinerin Silke Philipp (Sopran, Geige), die pensionierte Ingenieurin Ursula Häber (Alt), die Psychotherapeutin Christine Leicht (Alt, Blockflöte), der Orthopäde Johannes Böhm (Tenor, Cello), der angehende Jurist Jonas Göbel (Bassstimme) und der Pfarrer im Ruhestand Albrecht Rademacher (Bass, Geige).

Alles habe seine Zeit, jetzt wolle man einen Schlusspunkt setzten, so Brunnemann-Rademacher. Es sei schwer, alle zusammenzubekommen. Mancher ist weggezogen, hat neue Aufgaben übernommen. „Und man sollte immer in guten Zeiten aufhören“, sind sich Brunnemann-Rademacher und die Ärztin Silke Philipp einig. Verbunden bleiben sie sich allemal. Am 9. September wollen sie im katholischen Gotteshaus spielen, „was die Leute immer gemocht und auch wir gern in den zehn Jahren gespielt haben.“ Es reicht von Barock bis Klezmer. Das Konzert ist wieder ohne Eintritt, um eine Spende wird gebeten. Die letzten brachten bis zu 1000 Euro. „Die Menschen, die zuhören, haben meist einen anderen Blick, waren oder sind betroffen.“

Von Heike Bergt

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