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Acht Millionen Euro für Hennigsdorf

Fördergelder vom Land Acht Millionen Euro für Hennigsdorf

Rund 14 Millionen Euro wurden den Städten Hennigsdorf, Velten und Oberkrämer gemeinsam vom Land beim Stadt-Umland-Wettbewerb in Aussicht gestellt. Nun trafen sich die Bürgermeister zum Gespräch über die Verteilung. Hennigsdorf bekommt den Löwenanteil von rund acht Millionen.

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Der Konradsberg könnte mit Fördermitteln ausgebaut werden.

Quelle: Stadt

Hennigsdorf. Die Bürgermeister von Hennigsdorf, Velten und Oberkrämer trafen sich am Montag im Hennigsdorfer Rathaus, um über die Verteilung der möglichen EU-Fördermittel aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) zu sprechen. Rund 14 Millionen Euro wurden den Kommunen vom Land Brandenburg bei dem Regionenwettbewerb in Aussicht gestellt, die nun verteilt werden müssen. Velten kann mit rund fünf Millionen Euro rechnen, Oberkrämer werden etwa eine Million in Aussicht gestellt. So bleiben für Hennigsdorf theoretisch rund acht Millionen Euro an möglichen Fördergeldern. Eine Bestätigung dieser Summe war aber gestern aus dem Hennigsdorfer Rathaus nicht zu bekommen.

Anzunehmen ist, dass Hennigsdorf etwa beim Umbau des Konradsbergs zum Familienzentrum sowie der Einrichtung eines Gründerinnenzentrums im ehemaligen Hennigsdorfer Puschkin-Gymnasiums auf die Fördermittel zurückgreifen könnte. Bei Velten ist die Sache klarer: „Die knapp fünf Millionen Euro sollen insbesondere in die Sanierung des Jugendfreizeitzentrums Oase und in die Aufwertung des Bernsteinsees fließen“, erklärte Verwaltungssprecherin Ivonne Pelz gestern. Oberkrämer indes könnte das Geld in die Sanierung der Dorfaue 1 in Bötzow inklusive der Einrichtung einer Allgemeinarztpraxis stecken, erklärte Bürgermeister Peter Leys gestern.

Finanziert werden sollen mit den Fördermitteln aber zunächst drei Gemeinschaftsprojekte: Flüchtlinge in Arbeit bringen, ein Energieprojekt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen. Alle Projekte müssen bis 2020 abgeschlossen sein.

Ursprünglich wollten sich die drei Kommunen statt 14 insgesamt 24,6 Millionen Euro an Fördermitteln sichern. Zusammen mit den Eigenanteilen sollten damit eigentlich Projekte mit einem Gesamtumfang von knapp 45 Millionen Euro in Angriff genommen werden.

Von Marco Paetzel

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