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Oberhavel Advent: 3000 Lampen im Vorgarten
Lokales Oberhavel Advent: 3000 Lampen im Vorgarten
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11:14 29.11.2016
Annegret Schöppe vor ihrem Haus in Staffelde. Quelle: Robert Roeske
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Staffelde

Bernd Schöppe blickt in den Vorgarten. Seine Augen glänzen. Der Staffelder liebt die Arbeit mit Lampen und Stromkabeln. Gerade jetzt, in der Weihnachtszeit. Auch diesmal hat der 55 Jahre alte Elektriker sein Grundstück wieder festlich geschmückt. Dort ein Rentier mit Schlitten. Daneben stehen ein Pinguin und eine Eule. Auch das Paket ist hell erleuchtet. Der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. Schon von weitem ist das Grundstück an der Hauptstraße im kleinen Ort in der Nähe der Autobahn zu sehen. 3000 Lampen bringen das Haus an der Kreuzung nach Flatow zum Leuchten. Ein Hingucker.

Haben auch Sie ihre Fenster kreativ mit Weihnachtsmotiven geschmückt oder das Haus mit Lichterketten festlich verhüllt? Ist auch ihr Zuhause ein Augenschmaus im Advent? Dann machen Sie mit und schicken uns bitte ein Foto! Die MAZ sucht Brandenburgs hellstes Haus. Zeigen Sie Ihr Schmuckkästchen! Schicken Sie uns ein Foto mit einem Ansprechpartner und sagen Sie uns, in welchem Ort sich das Haus befindet. Entweder Sie senden das Bild per E-Mail an: oranienburg@MAZ-online.de oder Sie schicken uns das Foto per Post an: MAZ, Mittelstraße 15, 16515 Oranienburg. Betreff: Weihnachtsbeleuchtung.

Annegret Schöppe in ihrem Garten. Quelle: Robert Roeske

Auch Ehefrau Annegret Schöppe liebt das Zusammenspiel zwischen Licht und der Dunkelheit. „Wir freuen uns beide auf die Winterzeit. Angefangen hatte alles mit zwei Lichterketten und einem Lichterschlauch“, erinnert sich die 55-Jährige. Das Ehepaar wohnt seit gut sieben Jahren in Staffelde. Kennengelernt haben sie sich während der Lehre in Zeitz. Damals lebten sie im Internat. 1979 zogen sie zusammen und wohnten lange in Leegebruch. Vor 36 Jahren haben Schöppes geheiratet. Sohn Devid (37) und Tochter Cathleen (34) kommen noch oft mit den Enkelkindern zu Besuch. „Wir sind fünffache Oma und Opa“, sagt Bernd Schöppe stolz.

Auch wegen der Familie richten die Schöppes den Vorgarten jedes Jahr her. Mittlerweile sind 3000 Lichter verbaut. „Wir haben alles auf LED umgestellt. Finanziell ist das zu merken. Früher hat ein Schlauch allein 300 Watt verbraucht. Jetzt liegen wir bei 130 bis 140 Watt – alle Lichter zusammen.“

Schön geschmückt. Quelle: Robert Roeske

Im Vergleich zum Vorjahr ist noch ein Rentier mit Schlitten dazugekommen. Auch eine Zapfen- und eine Lichterkette am Carport sind neu. „Dort oben sollte eigentlich auch das neue Rentier rauf. Doch die Figur ist zu klein“, ärgert sich Annegret. Einen Schlachtplan, auf welchem Platz welche Figur zu stehen hat oder welche Lichterkette wo hängen soll, gibt es nicht. „Meine Frau stellt alles raus und ich baue es auf“, so Bernd Schöppe, der verrät, dass er die Weihnachtssachen „immer erst nach Silvester kauft. Da bekommt man manchmal alles extrem billiger“, sagt er. In der „Sommerpause“ wird die Deko auf dem Dachboden und im Schuppen verstaut. Doch daran möchte das Ehepaar noch nicht denken. Jetzt wird erst einmal die Weihnachtszeit genossen. Eine Zeitschaltuhr sorgt dafür, dass der Garten pünktlich im Lichterglanz erstrahlt – samt Rentier und Schlitten.

Von Sebastian Morgner

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