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Oberhavel Ärger in der Mittelstraße
Lokales Oberhavel Ärger in der Mittelstraße
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00:18 25.02.2017
Zehn Fahrradbügel fehlten noch in der Mittelstraße. Der Frost hatte die Bauleute überrascht. Nun werden die Ständer nachgerüstet. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Mit der neu ausgebauten Mittelstraße in Oranienburg sind nicht alle Anlieger komplett zufrieden. Eine, die sich seit der Eröffnung im September vorigen Jahres fast täglich ärgern muss, ist Karola Plath, die Filialleiterin von Pfennigland. Wenn bei ihr Ware angeliefert werden soll, gibt’s Probleme. Vor den Schaufenstern des Geschäftes ist zwar extra eine Ladezone ausgewiesen. Doch die Autofahrer stört das herzlich wenig. Das Hinweisschild „absolutes Halteverbot und nur für Lieferverkehr frei“ wird regelmäßig ignoriert. „Von früh bis spät stehen hier parkende Autos“, stöhnt Karola Plath. Ihre Bemühungen, die Autofahrer freundlich aufzuklären, hat sie aufgegeben. „Da bekommt man nur freche Antworten“, sagt die Filialleiterin. Stattdessen müssen die Lieferfahrzeuge entweder auf dem Fußweg halten oder die Straße blockieren. Das ist auch keine Lösung.

Die Ladezone für die Geschäfte ist ständig zugeparkt. Allerdings steht wie hier der weiße Transporter im Halteverbot. Quelle: Andrea Kathert

„Dabei wurde im November schon ein Zusatzschild angebracht, nachdem wir jeden Tag im Ordnungsamt angerufen haben“, erzählt Karola Plath. Mehr könne man nicht tun, hatte die Straßenverkehrsbehörde gemeint. Aber genützt hat das Zusatzschild auch nichts. Weiterhin muss die Filialleiterin fast täglich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes informieren. Aber die verteilen auch nur Knöllchen. Offenbar hat das keine nachhaltige Wirkung.

Die einzige Idee, die Karola Plath hat, ist folgende: Vielleicht könnte man auf dem schmalen Streifen für die Lieferzone Signaturplatten mit einem Halteverbotsschild einbauen. So wie in den anderen Parkbuchten das Parkplatzschild auf dem Pflaster aufgebracht wurde.

Gute Nachrichten gibt es aber auch. Das Problem mit den noch fehlenden Fahrständern wird gerade in Angriff genommen. Auf Höhe des Fischladens und vor Pfennigland werden zurzeit zehn Fahrradbügel montiert. Das ist für die Filialleiterin ein Grund zum Aufatmen, denn die Fahrräder wurden nicht nur an Schaufenstern und Fassaden abgestellt. „Mich haben schon Leute gefragt, ob sie ihre Räder bei uns im Laden abstellen können.“

Auch so sieht es manchmal in der Mittelstraße aus. Quelle: Enrico Kugler

Was den Hausmeister für die Objekte Nummer 17 und 18 ziemlich ärgert, sind die vielen Zigarettenkippen, die sich in den offenen Pflasterfugen eingetreten haben und für ihn nur mühsam zu entfernen sind.

Beim Tiefbauamt der Stadt hat Thorsten Junker offene Ohren für die Hinweise. „Das nehmen wir auf jeden Fall noch mal mit“, sagt der Amtsleiter. In den Osterferien sollen noch weitere Nacharbeiten ausgeführt werden. Das Problem mit den offenen Fugen ist allerdings nicht so einfach. Normalerweise müssen sich solche Fugen ein bis zwei Jahre setzen. Wenn die Gehwege in der Zeit aber nicht per Hand, sondern maschinell gereinigt werden, wird der Sand immer wieder aus den Fugen gesaugt. Nachgefugt wurde im Übrigen bereits. Und dies wird auch ein weiteres Mal passieren, ist aus dem Tiefbauamt zu hören. Auch um die Beschilderung für die Ladezone wollen sich die Mitarbeiter der Stadt kümmern. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, ein größeres Schild anzubringen, damit das Halteverbot für alle Autofahrer besser sichtbar ist. Oder es gibt tatsächlich passende Signaturplatten für das Pflaster.

Von Andrea Kathert

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