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Oberhavel Ärger über mangelnde Postzustellung
Lokales Oberhavel Ärger über mangelnde Postzustellung
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18:29 24.11.2017
Geschäftsleute aus Bergfelde hatten der MAZ geschildert, dass sie zum Teil wochenlang ihre Post nicht zugestellt bekamen. Quelle: imago stock&people
Hohen Neuendorf


Berichte über verspätete oder nicht erfolgte Postzustellungen in verschiedenen Bereichen der Stadt veranlassten den Stadtverordneten Uwe Tittelbach (SPD) zu einer Anfrage an den Bürgermeister. Auch die Stadtverwaltung werde immer wieder auf das Problem hingewiesen, antwortete Steffen Apelt (CDU) in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag. Sogar für die Verwaltung sei es mitunter schwierig, eine fristgemäße Zustellung einzuhalten – bei ganz unterschiedlichen Postanbietern. Deshalb sei eine Anfrage an die Post gerichtet worden. Laut der Antwort leide die Post an einem „erheblichen Mangel an qualifiziertem Personal“ sowie einem hohen Krankenstand, sagte Apelt. Ein Phänomen, das brandenburgweit auftrete. Die Verantwortlichen hätten zugesichert, an der Lösung der Probleme zu arbeiten. „Die Stadt hat damit ihre Möglichkeiten ausgeschöpft“, resümierte der Bürgermeister.

An der Nordbahn in Borgsdorf wird es keine zusätzlichen Kurzzeitparkplätze geben. Ein diesbezüglicher Antrag der Fraktion Die Linke wurde mit 12:14 Stimmen abgelehnt. Erstens sei ein diesbezüglicher Antrag in der Verkehrsbehörde des Landkreises schon einmal abgelehnt worden, zweitens seien noch nicht einmal die wenigen vorhandenen Kurzzeitparkplätze ausgelastet, hieß es in der Diskussion.

Die Hohen Neuendorfer sollen über den künftigen Namen des bisher als „Kistenplatz“ bekannten Mehrgenerationenplatzes abstimmen können – auf Initiative der Linken. „Die Verwaltung hat ein digitales Konzept für die online-Abstimmung entwickelt und befindet sich gegenwärtig in der Angebotsphase für die Programmierung des Tools“, informierte Steffen Apelt. Wegen künftiger Einsatzmöglichkeiten würden Sicherheits- und Verbindlichkeitsaspekte den Gebrauch von Standardmodulen ausschließen. Einwohner sollen vier Wochen lang einen Namen vorschlagen und sechs Wochen lang darüber abstimmen können. Der Starttermin ist noch nicht bekannt.

Den Bau eines Regenwasserkanals in der Glienicker Straße in Bergfelde haben die Stadtverordneten am Donnerstag mit klarer Mehrheit beschlossen. Vor dem Regenwasserauslauf in den Herthasee soll zudem eine Sedimentationsanlage eingebaut werden. Für die Realisierung sind für das kommende Jahr 535 000 Euro vorgesehen, wobei das Land 380 000 Euro beisteuert. Die bislang gepflasterte und bis zu neun Meter breite Fahrbahn soll – entgegen des Mehrheitswillens der Anwohner – an der aufgegrabenen Stelle mit einer Asphaltdecke wiederhergestellt werden. Dieser vier bis fünf Meter breite Streifen könnte künftig als Fahrradstraße ausgewiesen werden, sagte Bau-Fachbereichsleiter Michael Oleck. Eine entsprechende Vor­anfrage sei von der Verkehrsbehörde bereits positiv beschieden worden. Bürgermeister Apelt widersprach der Darstellung, wonach in diesem Fall die Anlieger zur Kasse gebeten würden, vehement: „Ein ganz klares Nein, das ist nicht so“, sagte er. Eine Fahrradstraße indes war bei den Stadtverordneten sehr umstritten.

Von Helge Treichel

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