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Oberhavel Afrikanischer Hüftschwung und mehr
Lokales Oberhavel Afrikanischer Hüftschwung und mehr
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08:06 24.06.2016
Tanz auf dem Schulhof zum Afrika-Tag. Quelle: Stadtverwaltung
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Hohen Neuendorf

Tänze, Trommeln, traditionelles Essen – einen Projekttag für Afrika veranstaltete die Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule. Damit werde eingestimmt auf die „Aktion Tagwerk – ein Tag für Afrika“. Am 11. Juli werden die aktuell 210 Jugendlichen an der Schule einen Tag arbeiten gehen – und ihren Lohn für Bildungsprojekte in afrikanischen Ländern spenden. Damit sind sie in Hohen Neuendorf nicht allein: Auch das Marie-Curie-Gymnasium beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne. In den beiden Vorjahren habe die Oberschule jeweils gut 800 Euro spenden können, sagt Schulleiterin Katharina Schlumm.

Der Projekttag verfolge aber auch noch ein zweites Ziel. Man wolle dieses Thema in die Schulöffentlichkeit bringen, um nicht zuletzt auch bei Eltern zu werben für den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Für die angestrebte Bewerbung hätten allerdings noch nicht 70 Prozent der Schüler dafür unterschrieben, sagt die Rektorin.

Gemeinsam wurde musiziert. Quelle: Stadtverwaltung

Die Aktionen am Projekttag umreißt sie so: „Wir wollen über den afrikanischen Kontinent aufklären und die Probleme dort publik machen.“ Dazu wurde die Teilnahme an verschiedenen Workshops angeboten – verschiedene Länder, verschiedene Aktivitäten. Neben Trommeln und Tanzen konnte zum Beispiel das Wassertragen, das insbesondere in ländlichen Regionen Afrikas zum Alltag gehört, bei einem Wettbewerb ausprobiert werden. Die Schüler bekamen zudem Laufzettel mit Fragen, die mit den Informationen aus anderen Workshops beantwortet werden konnten. Auf die ausgefüllten Zettel gibt es Noten im Fach LER (Lebensgestaltung, Ethik, Religion).

Afrika-Tag der Hugo Rosenthal Oberschule: Trommeln aus Blumentöpfen. Quelle: Stadtverwaltung

Auf dem Programm stand überdies ein sportlicher Vergleich zwischen Schülern und den Gästen. Unter anderem wurde Tischtennis und Volleyball gespielt. Alltagsgegenstände aus Tetrapacks sowie T-Shirts und Schmuck wurden auf dem afrikanischen Basar angeboten. In Bastelwerkstätten wurden Regenmacher und Trommeln hergestellt. In der Lehrküche wurde unter Anleitung afrikanisch gekocht – mit Kostproben für alle. Zwei Gruppen sind mit vielen Fragen im Gepäck nach Berlin gefahren, um Mitarbeiter von Amnasty International sowie einen Flüchtlingsanwalt zu treffen. „Alle waren gut drauf und haben viel gelernt“, bilanziert Katharina Schlumm den Tag. Die Ergebnisse des Projekttages würden beim Schulfest präsentiert, zu dem für Freitag, 15. Juli, von 14 bis 17 Uhr eingeladen wird. Geplant ist unter anderem ein Auftritt der Schulband.

Am Kostproben-Büfett. Quelle: Stadtverwaltung

Von Helge Treichel

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