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Aktionswoche: Oberkrämer zeigt Herz

Engagement für Flüchtlinge Aktionswoche: Oberkrämer zeigt Herz

Eine Woche der Begegnung haben die Organisatoren der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Oberkrämer unter der Schirmherrschaft von Oberhavels Landrat Ludgar Weskamp in Leegebruch geplant. Zahlreiche Aktionen sollen die Bürger Oberhavels und Flüchtlinge zusammenbringen.

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Schirmherr, Organisatoren und Unterstützer zeigen Herz.

Quelle: Ulrike Gawande

Leegebruch/Oberkrämer. Als man ihn gefragt habe, ob er die Schirmherrschaft für „Oberkrämer zeigt Herz. Eine Woche der Begegnung“ übernehmen würde, habe er nicht lange gezögert zuzusagen, erzählt Landrat Ludgar Weskamp auf der Eröffnungsveranstaltung am Montag in Leegebruch. Mit einem leichten Schmunzeln fügt er noch hinzu, dass man Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz, dessen Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Oberkrämer (EFG), die Begegnungswoche zusammen mit Studenten aus der Nähe von Köln organisiert hat, aber auch nur schwer etwas abschlagen könne. Doch kann man nicht nur Engagement fordern, sondern muss es auch unterstützen, so Weskamp.

Ein großes, weithin sichtbares Zelt haben die Helfer auf dem Gelände von Rollrasen-Aue aufgebaut. Zahlreiche Veranstaltungen vom Bastel-, Sport- und Spielnachmittag, über gemeinsames Abendessen bis hin zu einer Oberkrämerrundfahrt für Flüchtlinge sind geplant. Ein Parcours der Verkehrswacht und eine leuchtend gelbe Hüpfburg warten bis Sonnabend auf neugierige und interessierte kleine und große Besucher.

„Unser Hauptanliegen ist es, geflüchteten Menschen Gutes zu tun und die Gemeinschaft zu fördern, indem wir eine neutrale Begegnungsfläche schaffen“, erklärt Kathrin Fischer, bei der als Gemeindereferentin der EFG alle Fäden zusammen laufen. Das Ganze sei vergleichbar mit einem internationalen Café, erklärt Helfer Jonathan Wecke, Student des Forums Wiedenest. Die Flüchtlinge kämen einmal raus aus den Unterkünften und könnten so Gesellschaft und Gemeinschaft erleben.

„Die abstrakte Masse an Flüchtlingen, wird bei derartigen persönlichen Begegnungen auf konkrete Menschen heruntergebrochen. Das macht es den Bürger leichter,eventuelle Vorurteile abzubauen“, glaubt der Landrat. „Man kann Integration nicht per Gesetz verordnen, sondern die muss von den Menschen kommen“, stimmt ihm der amtierende Bürgermeister von Leegebruch, Martin Rother, zu. Er ist froh über das Engagement von Plentz, der die Woche als Ergänzung zum Angebot der Willkommensinitiativen sieht, die bewusst politisch und kirchlich neutral bleiben wollen.

Von Ulrike Gawande

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