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Aktiv durch das Ruppiner Land

Menz Aktiv durch das Ruppiner Land

Mehr als 200 Menschen sind am Sonnabend in Menz bei der elften Auflage der Veranstaltung „Aktiv durch Ruppiner Seenland“ auf die Strecke gegangen. Erstmals gab es mit der L 15 eine zweite Wettkampfroute.

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Die schnellsten Läufer bei den Jungen und Mädchen.

Quelle: Cindy Lüderitz

Menz. Die Chancen auf den DB-Award „Tourismus für alle“ dürften mit der 11. Auflage der Veranstaltung „Aktiv durch das Ruppiner Seenland“ gestiegen sein. Die Sportveranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung erlebte am Sonnabend in Menz einen Teilnehmerrekord. Allein 130 Sportler nutzten die Angebote des Fürstenberger Radsportvereins: vom Fette-Reifen-Rennen für Kinder über Paracycling bis zu der ersten offenen Oberhaveler Zeitfahrmeisterschaft. Rund 170 Starter gab es bei den Läufern, Anklemmbikern, Wanderern und (Nordic)Walkern. „Wir haben ja auch die Pflicht, noch einen drauf zu legen“, sagte Jörn Fritsch vom Tourismusverband Ruppiner Seenland als Mitveranstalter.

Moderator Wolfgang Schwericke vom Laufpark Stechlin pendelte zwischen Siegerehrung und Startschuss. „Die Strecke ist eher ein Trail, vielleicht nichts für die Bestzeit, aber schön“, erzählte er ins Mikrofon und schickte die nächsten Läufer ins Seenland. Roofensee und Stechlin sind zwei Ziele auf unterschiedlich langen Strecken. Die Atmosphäre ist wiederum ein Grund für Familie Meyenburg aus Waren, zum dritten Mal in Folge nach Menz zu kommen.seit zwei Jahren immer wieder nach Menz zu kommen. Beim ersten Mal war es noch Zufall. Tochter Emily holte sowohl beim Kinderlauf als auch beim Radrennen auf der L 15 in Richtung Rheinsberg den Pokal in ihrer Altersklasse. Die Eltern sagen, dass ihnen das Konzept der Veranstaltung gefalle und es sei das Richtige für ihre Kinder. „Besser als vor dem Fernsehen zu sitzen“. Auch deshalb waren sie am Morgen zeitig in Mecklenburg gestartet. Nächstes Jahr wollen sie wiederkommen. Auch bei den Wanderern hat sich was getan. Am Anfang waren es weniger als Zehn, die sich mit Wolfgang Pagel auf Erkundungstour begaben. In diesem Jahr hatten sich 23 Interessierte gemeldet, darunter auch zwei Menschen mit Sehbehinderung. „Unser Anspruch ist, dass im Seenland jeder Urlaub machen kann und es auch für jeden ein Angebot gibt“, betonte Jörn Fritsch. Von der Familie über Menschen mit Sehbehinderung bis hin zu Vegetariern mit Glutenunverträglichkeit. Mit diesem Konzept hat sich der Verband um den Preis der Deutschen Bahn beworben. „Wir liegen gut im Rennen“, sagte Fritsch.

Dass Menz funktioniert, habe auch viel mit den Akteuren zu tun, die bei den Vorbereitungen helfen oder am Tag bei der Betreuung, beim Bananenschnippeln und beim Kuchenbasar.

Egon Brehe hatte am Vortag die Wegweiser über die Strecke verteilt. Rund 130 Schilder. Am Sonnabend fuhr er quasi dem Letzten hinterher und sammelte alles wieder ein. Die Sperrung der L 15 war nicht ohne. Es hatte es auch ein wenig Geduld und Nachdruck gebraucht, um die Freigabe für das Rennen auf dem Asphalt zu bekommen. Aber für die Meisterschaft sei es die optimale Strecke, betonte Fritsch. Die meisten Autofahrer, die abdrehen mussten, zeigten Verständnis. Die Radfahrer waren zwar sehr konzentriert und fokussiert, aber der eine oder andere hatte schon beim Einfahren ein Blick für die Landschaft rechts und links.

Von Cindy Lüderitz

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