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Aldi macht dicht – und baut neu

Mühlenbecker Land (Oberhavel) Aldi macht dicht – und baut neu

Aldi-Fans in der Gemeinde Mühlenbecker Land (Oberhavel) müssen sich auf harte Zeiten einstellen: Der Aldi-Markt soll bis zum Sommer nächsten Jahres abgerissen und neu gebaut werden. Die Schließzeit beträgt voraussichtlich acht Monate.

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Der Aldi-Markt an der Ecke Haupt- und Bahnhofstraße in Mühlenbeck.

Quelle: Ulrike Gawande

Mühlenbecker Land. Der bestehende Aldimarkt an der Hauptstraße in Mühlenbeck soll abgerissen und neu gebaut werden. Einstimmig befürworteten die Gemeindevertreter am Montagabend den zugehörigen Bebauungsplan, die Abwägung zu den Einwendungen, hinweisen und Anregungen sowie den Abschluss eines Durchführungsvertrages mit der Aldi Immobilienverwaltung. Nach den Worten von Planer Alfred Lehne soll Anfang August der Bauantrag gestellt werden. Die Hoffnung sei es, Ende Oktober mit den Arbeiten beginnen zu können. Von der Baugenehmigung bis zur Fertigstellung sei eine Frist von acht Monaten vorgesehen, wobei sich die Bauzeit um die Schlechtwettertage im Winter verlängere. Während dieser Zeit schließe der Markt vorübergehend.

Der neue Markt werde mit einem komplett neu entwickelten Gestaltungskonzept errichtet, das deutlich vom bisherigen abweiche. Die Verkaufsfläche wachse von 800 auf 1200 Quadratmeter. Erweitert werde auch das Sortiment – um etwa ein Drittel. Neu ist eine Brotbackstube. Zum edlen Erscheinungsbild komme der um 50 Zentimeter auf 3,5 Meter erhöhte Verkaufsraum. Die Abwärme der Kühlgeräte werde für die Heizung benutzt (Fußbodenheizung), auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage angeordnet, beschreibt Lehne die Unterschiede zum bestehenden Markt. Das Investitionsvolumen liege bei mehr als zwei Millionen Euro. Künftig soll es 81 Parkplätze am Markt geben, die durch zwei Elektrotankstellen aufgewertet sind. Der bestehende symbolische Brunnen, bleibe erhalten, werde aber in den Einfahrtsbereich verlagert. Parallel gibt Aldi einen Teil seines Grundstücks ab, damit der Landesbetrieb Straßenwesen mehr Platz beim Neugestalten des Kreuzungsbereiches Hauptstraße/Bahnhofstraße zur Verfügung gewinnt, beschreibt der Planer einen Nebenaspekt des Projektes. Damit soll die schwierige Verkehrssituation entspannt werden.

Von Helge Treichel

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