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Aldi plant Neubau

Mühlenbecker Land Aldi plant Neubau

In Mühlenbeck soll der bisherige Aldi-Markt mit 800 Quadratmetern verkaufsfläche durch einen eingeschossigen Neubau mit dann 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche ersetzt werden. Das Unternehmen plant so nicht nur eine Sortimentserweiterung, sondern auch ein modernes Erscheinungsbild.

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Die markante Eiche (rechts im Bild) soll auch bei einem Neubau des Aldi-Marktes erhalten werden.

Quelle: Foto: Ulrike Gawande

Mühlenbeck. Wenn es nach dem Ortsbeirat in Mühlenbeck geht, der am Donnerstag tagte, steht dem geplanten Neubau des Verbrauchermarktes Aldi im Ortsteil nichts mehr im Wege. Einstimmig gaben die vier Vertreter ihre Empfehlung zum für den Neubau nötigen vorhabenbezogenen Bebauungsplan 19 „Nahversorgungsmarkt Mühlenbeck“.

Erst 2007 war der Aldi-Markt mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche im Ortskern Mühlenbecks, zwischen Haupt- und Bahnhofstraße, eröffnet worden. Erstmals stand im Oktober 2015 das Thema „Erweiterung des Nahversorgungsmarktes“ auf der Tagesordnung des Mühlenbecker Ortsbeirates. Damals war bekannt geworden, dass die Verkaufsfläche jedoch nicht nur auf 1000 Quadratmeter erweitert, sondern ein Neubau mit 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen soll. Für diese Erweiterung auf dem 0,76 Hektar großen Grundstück war jedoch ein Bebauungsplan nötig geworden, da der Schwellenwert der Großflächigkeit überschritten wird.

Nun ist dem Unternehmen gestattet worden, auf 75 Prozent der maximalen Verkaufsfläche nahversorgungsrelevante Produkte zu verkaufen. Dazu zählen neben Nahrungsmitteln und Getränken, auch Tabak, Drogerie- und Apothekenwaren sowie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Bürobedarf. Auf der restlichen Fläche, 300 Quadratmeter, dürfen hingegen auch sogenannte zentrenrelevante Waren angeboten werden.

Doch neben der Vergrößerung der Verkaufsfläche inklusive Sortimentserweiterung soll auch eine verbesserte Anordnung der inneren Struktur mit breiteren Gängen und einer leichteren Zugänglichkeit der Waren umgesetzt werden. Dazu soll das Gebäude abgerissen und in veränderter Kubatur als eingeschossiger Flachbau neu errichtet werden. Dabei verringert sich die Gebäudehöhe von 9,4 Metern auf 5,85 Meter. Die Fassade des Gebäudes soll mit Klinkersteinen verblendet werden. Einkaufswagen- und Fahrradstellplätze sollen wie bisher parallel zur Hauptstraße angeordnet werden.

Klar festgelegt wurde im Bebauungsplan, dass die markante Eiche, die mitten auf dem Gelände steht, erhalten werden muss. Für die acht Jahre alten Robinien, von denen sechs gefällt werden sollen, müssen entsprechende Ersatzpflanzungen geleistet werden.

Ebenfalls weichen müssen sechs der bisher 87 Stellplätze. Nötig wären 85. Entsprechende Ausgleichszahlungen wurden festgelegt. Alle weiteren Einsprüche und Hinweise wurden beantwortet beziehungsweise berücksichtigt. So wie der Hinweis des Landkreises, der Einwände gegen die Niederschlagssicherung gehabt hatte. So soll beim Neubau des Marktes sichergestellt werden, dass das Oberflächenwasser der Dächer und der Stellplatzanlage schadlos beseitigt wird.

Von Ulrike Gawande

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