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Oberhavel Aldi schließt Filiale in der Berliner Straße
Lokales Oberhavel Aldi schließt Filiale in der Berliner Straße
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19:07 25.06.2016
Aldi in Kremmen ist geschlossen. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Das Wetter passte sich der Stimmung der Mitarbeiter an. Als am Sonnabend um 18 Uhr der Aldi-Markt an der Berliner Straße in Kremmen schloss, herrschte Donnergrollen am Himmel. Die Filiale hat endgültig dicht gemacht. Aldi gibt das Geschäft in Kremmen auf. Entsprechende Hinweisschilder hingen im Geschäft. Darauf ist den Kunden für die langjährige Treue gedankt worden, man verweist sie nun nach Velten oder Nauen.

Die Gerüchte, dass Aldi in Kremmen dicht macht, gab es schon monatelang. Im Februar berichtete die MAZ bereits darüber und fragte nach. Doch damals hielt man sich bei der „Aldi GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin“ am Eichborndamm in Reinickendorf bedeckt. „Eine abschließende Entscheidung wurde noch nicht getroffen“, hieß in einer E-Mail aus dem Sekretariat von Geschäftsführer Frank Schröder. Das war entweder eine Lüge oder die Entscheidung fiel unmittelbar danach – nun, Ende Juni ist Schluss.

Die Stimmung im Laden am Sonnabendnachmittag, in der letzten geöffneten Stunde, war gedrückt. Man sei wehmütig, sagte eine der Mitarbeiterinnen. Es gab Umarmungen und letzte Grüße von Kunden und Freunden. Zu diesem Zeitpunkt war das Sortiment schon ziemlich leergeräumt, nur noch Reste waren zu haben – große Flächen waren bereits frei, die Kühltruhen leer.

Mit dem Aus von Aldi in Kremmen gibt es in der Stadt noch zwei Discounter – Lidl und Netto – sowie den Edeka-Supermarkt. Ob Aldi-Kunden dem Unternehmen nach Velten oder Nauen folgen, ist zweifelhaft. Die Mitarbeiter aber werden auf andere Filialen verteilt, heißt es.

Von Robert Tiesler

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