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Oberhavel Aldi versorgt die Gerüchteküche
Lokales Oberhavel Aldi versorgt die Gerüchteküche
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05:00 24.02.2016
Der Aldi-Markt an der Berliner Straße in Kremmen. Quelle: Enrico Kugler
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Kremmen

Seit Wochen schwirren Gerüchte durch Kremmen, dass der Aldi-Markt an der Berliner Straße bald schließen soll. Da könnte etwas dran zu sein – aber bei Aldi-Nord in Berlin tut man wenig dafür, die Gerüchte beizulegen.

Bernd Hofer aus Kremmen fragte besorgt bei der MAZ nach, was denn nun aus der Aldi-Filiale in der Stadt werde. Immerhin sollen ja direkt nebenan neun neue Häuser gebaut werden, zunächst für Geflüchtete (MAZ berichtete). Nicht nur sie wären künftige Kunden. Wie Bernd Hofer sagte, nutzen viele Kremmener das Geschäft zum Einkaufen. „Allerdings fehlte Aldi vielleicht die Laufkundschaft durch die lange Sperrung der Berliner Straße.“ Auch erzählte er, dass eine Mitarbeiterin bei der Aldi-Nord-Zentrale in Berlin ihm die Schließung schon bestätigt habe und es für die Halle einen Kaufinteressenten gebe.

Bei der Infoveranstaltung zum Bau der neuen Häuser in der südlichen Altstadt in der vergangenen Woche bestätigte auch Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse, dass er von einer eventuellen Schließung von Aldi gehört habe – da sei es aber um das Ende des Jahres 2015 gegangen.

Doch was ist denn nun wirklich dran an dem Gerücht? Die MAZ fragte nach bei der „Aldi GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin“ am Eichborndamm in Reinickendorf: Schließt Aldi? Wann schließt Aldi? Und wenn nicht, ist vielleicht ein Umzug geplant?

Die Antwort ist nebulös: „Eine abschließende Entscheidung wurde noch nicht getroffen“, heißt es da in der E-Mail aus dem Sekretariat von Geschäftsführer Frank Schröder. „Wir sondieren jedoch die von Ihnen genannten Optionen.“

Heißt: Ob Aldi die Filiale in Kremmen schließt ist (noch?) nicht beschlossen oder soll noch nicht verkündet werden. Das gibt weiterhin viel Nahrung für die Gerüchteküche.

Von Robert Tiesler

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