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Aldi will sich rundum erneuern

Zehdenick Aldi will sich rundum erneuern

Anders als Mitbewerber Rewe wird Aldi in Zehdenick nicht zwei Märkte parallel betreiben. Nach Fertigstellung des geplanten Neubaus in der Bahnhofstraße wird der Markt in der Falkenthaler Chaussee vom Netz gehen. Das sagte der Projektverantwortliche Lars Kölling am Donnerstag vor dem Hauptausschuss.

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Aldi

Quelle: imago/Schöning

Zehdenick. Anders als Mitbewerber Rewe wird Aldi in Zehdenick nicht zwei Märkte parallel betreiben. Nach Fertigstellung des geplanten Neubaus in der Bahnhofstraße wird der Markt in der Falkenthaler Chaussee vom Netz gehen. Das sagte der Projektverantwortliche Lars Kölling am Donnerstag vor dem Hauptausschuss.

Mit dem Grundstück der früheren Metall-Genossenschaft habe das Unternehmen nach langer Suche einen passenden Standort gefunden – wenngleich nicht alle Voraussetzungen optimal wären. So gebe es auf den Flächen kontaminierte Altlasten, die entsorgt werden müssen. „Aldi hat sich dafür entschieden, das Grundstück zu sanieren“, so Kölling.

Noch steht das Unternehmen am Anfang des Bebauungsplan-Verfahrens. Den Aufstellungsbeschluss dazu hat der Hauptausschuss am Donnerstag befürwortet. Kölling rechnet mit einer Verfahrens-Dauer von rund zehn Monaten. Der Neubau selbst könne innerhalb von sechs bis sieben Monaten errichtet werden, eine Eröffnung 2018 wäre demnach möglich.

Anders als die bisherige „norddeutsche Handelsarchitektur“ werde der neue Markt einem modernen Erscheinungsbild entsprechen. Das Gebäude mit einer Verkaufsfläche von rund 1000 Quadratmetern werde tief in das Grundstück eingelassen, im vorderen Bereich werden Parkplätze entstehen. Auch im Inneren soll sich gegenüber des 1994 erbauten Altmarktes einiges verändern. „Wir planen eine Erweiterung der Gänge und eine geringere Regalhöhe“, so Kölling. Auch ein Kunden-WC mit Wickeltisch soll es künftig eben.

Gegen den bisherigen Standort spräche unter anderem der Konflikt zwischen der Anlieferung und dem Parkplatzregime. Zudem gäbe es keine Erweiterungsmöglichkeiten, die wirtschaftliche darstellbar wären.

Der Hauptausschussvorsitzende Waldemar Schulz (CDU), sagte, er sei froh, dass der neue Aldi-Markt nicht auf der grünen Wiese platziert, sondern in das Stadtbild integriert wird und damit auch ein recht verwildertes Grundstück aufgewertet wird. Was nach Neubau und Umzug aus dem alten Markt wird, ist noch unklar. Wie Bürgermeister Arno Dahlenburg zu einem früheren Zeitpunkt sagte, gebe es aber zumindest Interessenten.

Von Cindy Lüderitz

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