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Oberhavel Altersgerechtes Wohnheim im Frühjahr fertig
Lokales Oberhavel Altersgerechtes Wohnheim im Frühjahr fertig
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02:15 23.01.2016
Der Neubau für das Wohnheim. Quelle: Enrico Kugler
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Vehlefanz

Wenn das Wetter mitspielt, dann könnte Ende März die große Eröffnung stattfinden. Hinter der alten Schule an der Lindenallee in Vehlefanz entsteht derzeit das größte Bauprojekt der Gemeinde Oberkrämer in diesem Jahr. Das Gebäude für das altersgerechte Wohnheim steht. Außen sind nur noch Restarbeiten zu erledigen – wenn die Temperaturen wieder steigen. An einigen Stellen fehlt noch der Putz.

„Wir sind deutlich im Verzug“, sagt Bürgermeister Peter Leys (BfO) bei einem Baustellenrundgang. Allerdings sei ein konkreter Termin nie genannt worden. Auf dem Gelände seien alte Fundamente früherer Bauwerke gefunden worden, ebenso ein alter, hohler Baumstamm, der als Rohr genutzt worden ist. Der Denkmalschutz machte an einigen Stellen Auflagen, die zu Verzögerungen führten. So musste ein zusätzliches Versorgungsgebäude errichtet werden. Das lässt die Kosten auf momentan etwa 3,5 bis 3,6 Millionen Euro steigen, so der Bürgermeister. Ursprünglich war von 3,3 Millionen Euro die Rede. „Das können wir aber mit anderen Baumaßnahmen kompensieren, die am Ende billiger waren als geplant“, so Leys.

Bauamtsmitarbeiter Dirk Borchert (l.) und Bürgermeister Peter Leys in einer der neuen Wohnungen. Quelle: Enrico Kugler

Der Neubau steht direkt hinter dem alten Schulgebäude. Über einen so genannten Verbinder, in dem sich auch der Fahrstuhl befindet, kommen die Künftigen Bewohner in alle Stockwerke des Alt- und Neubaus. 15 Wohnungen gibt es im Neubau, drei im alten Haus. Letztere stehen übrigens nicht nur älteren Interessenten zur Verfügung. Dafür können sich alle anmelden, die dort gern wohnen möchten. Die Wohnungen im Neubau sind 52 bis 55 Quadratmeter groß. Der Fußbodenbelag fehlt noch, ebenso auf den Terrassen. In den Bädern müssen noch die sanitären Anlagen installiert werden. Für die Möbel müssen die künftigen Bewohner selbst sorgen. Die Heizungen sind bereits in Betrieb. „Wir haben mehr Antragsteller als Wohnungen“, so Peter Leys. Die Miete beträgt etwa 8 Euro pro Quadratmeter.

Im Altbau sieht es momentan noch etwas chaotischer aus, Verkleidungen fehlen noch, überall liegt Baumaterial. „Ja, das sieht noch schlimm aus“, sagt Dirk Borchert, Mitarbeiter im Bauamt. Aber der Eindruck täusche, bis zum März sei auch das alles fertig. Eine Arztpraxis und eine Tagespflege werden in die Räume im Erdgeschoss des Hauses einziehen.

Für die Bauarbeiter ist noch einiges zu tun. Quelle: Robert Tiesler

Auch auf dem Hof muss noch einiges passieren – aber dafür ist das kalte Wetter momentan ebenfalls nicht geeignet. Die Fahrbahn zu den Parkplätzen im hinteren Teil des Hofes ist noch nicht da, auch die Zugangsbereiche müssen noch gepflastert werden.

„Vieles haben wir uns vorher einfacher vorgestellt“, sagt Peter Leys. „Die Baustelle ist sehr anspruchsvoll.“ Dirk Borchert ergänzt: „Die Auflagen sind sehr streng.“ Das Projekt rund um die alte Schule in Vehlefanz sei, so der Bürgermeister, das letzte ortsprägende Gebäude im Ort, um das sich nun gekümmert worden sei. „Schön, dass wir das hinbekommen haben, auch wenn es umstritten ist.“ Ob es zur Eröffnung im Frühjahr spezielle Feierlichkeiten gibt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Raum im Altbau. Quelle: Enrico Kugler

Von Robert Tiesler

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