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Am 21. April droht Bombenentschärfung

Kampfmittelsuche in Oranienburg Am 21. April droht Bombenentschärfung

Den Oranienburgern könnte am 21. April eine weitere Bombenentschärfung bevorstehen – wenn sich der Gegenstand auf dem Grundstück „Zur Rolle 20“ in Sachsenhausen als Bombe herausstellt. Das soll spätestens am Vortag bekannt gegeben werden. In diesen Tagen wird am Verdachtsort bereits der Spundwandkasten gesetzt.

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In Oranienburg könnte es im April eine weitere Bombenentschärfung geben. Dieses Bild entstand am 14. Dezember vergangenen Jahres bei der 200. Entschärfungsaktion in der Stadt.
 

Quelle: Julian Stähle

Sachsenhausen.  Den Oranienburgern droht eine weitere Bombenentschärfung: Im Neubaugebiet auf dem Grundstück „Zur Rolle 20“ in Sachsenhausen war noch 2016 eine klärungsbedürftige Anomalie festgestellt worden. Wie die Stadtverwaltung am Dienstagvormittag mitteilte, kann nach der Winterpause nun der Spundwandkasten gesetzt und mit der Grundwasserabsenkung begonnen werden. Am Donnerstag, 20. April, wird sich der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) soweit vorgegraben haben, dass eine Aussage zum Gegenstand gemacht werden kann. Bestätigt sich der metallische Gegenstand als Bombenkörper, der neutralisiert werden muss, wird am Folgetag eine Entschärfung durchgeführt. Erst wenn feststeht, in welchem Zustand sich der im Boden vermutete Zerscheller befindet, empfiehlt der KMBD das endgültige Ausmaß des Sperrkreises. 

Sollte eine Entschärfung notwendig sein, wird am Freitag, 21. April, bis 8 Uhr ein Sperrkreis von etwa 600 Metern eingerichtet. Betroffen wären davon etwa 850 Menschen. Abhängig vom Gegenstand und dem Zünder wird der Sperrkreis an der östlichen Grenze verkleinert: Die Chausseestraße wird dann nicht gesperrt und ist weiterhin befahrbar. Die sich auf der östlichen Seite der Chausseestraße befindlichen Gewerbebetriebe sind in jedem Fall zu erreichen. Der Zeitplan ist grundsätzlich witterungsabhängig und aufgrund der technischen Gegebenheiten können sich Änderungen ergeben. Ebenso kann sich die Dauer der Sperrung ausdehnen, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird. Sollte es sich um einen Zerscheller ohne Sprengstoff oder Ähnliches handeln, wird dieser ohne weitere ordnungsbehördlichen Maßnahmen am Freitag, 21. April, abtransportiert.

Verzögerungen bei der Kontrolle des Sperrkreises oder während der Entschärfung sind ebenfalls nicht auszuschließen. Die betroffenen Personen im Sperrkreis werden gebeten, die Arbeiten des KMBD durch Befolgen der Anweisung, den Sperrkreis in jedem Falle zu verlassen, nicht zu behindern. Die Stadt Oranienburg richtet am 20. April ab 10 Uhr sowie am 21. April ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer 03301/60 09 00 werden alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet. Für pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, und sich nicht aus eigenen Kräften und Mitteln aus dem Sperrkreis bewegen können, bietet die Stadt eine Unterstützung an. Dazu setzen sich Interessenten bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter der Telefonnummer 03301/60 09 01 in Verbindung. Eine Anmeldung ist bis zum 18. April notwendig, um die Transporte und die Unterbringung zu realisieren.

Von Bert Wittke

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