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Oberhavel Am 3. Advent ist Weihnachtsmarkt
Lokales Oberhavel Am 3. Advent ist Weihnachtsmarkt
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17:43 08.12.2017
Der Weihnachtsmann kommt in Kremmen auf dem Motorrad. Quelle: privat
Kremmen

In diesem Jahr fällt der 4. Advent auf den Heiligen Abend. Somit muss der Kremmener Weihnachtsmarkt diesmal auf den 3. Advent vorrücken. „Das ist ein bisschen ungünstig für uns“, gibt Ellen Brunner, die Vorsitzende des Scheunenviertelvereins, zu. Es sei in diesem Jahr schwieriger gewesen, Standbetreiber zu finden, die nach Kremmen kommen wollen. Dennoch sei es den Organisatoren gelungen, ein gutes Paket zu schnüren, wie sie weiter sagt.

Der Markt wird eröffnet am Sonntag, 17. Dezember, um 11 Uhr. An diversen Ständen gibt es Weihnachtliches zu kaufen, außerdem heiße Getränke, Waffeln und vieles mehr. Auch der Weihnachtsmann wird auf seinem Motorrad vorbeischauen – in Kremmen ist der rasende Alte fast schon legendär. Ein paar Geschenke für Kinder wird er auch dabei haben, wie Ellen Brunner ankündigte.

Von 14 bis 16 Uhr wird es in der Museumsscheune festlich. Dann liest Andrea Busse Märchen für Kinder und Erwachsene vor. Um 14.30 Uhr wird der Kremmener Posaunenchor auftreten und weihnachtliche Lieder spielen. Ab 15 Uhr spielt die Akkordeongruppe von Ursula Münchow in der Bikerscheune. In der Scheune 29 können Kinder Fröbel-Sterne aus Papier basteln.

Für Kinder gibt es im Scheunenviertel außerdem ein Karussell. Eine besondere Spezialität bietet Ute Schneider in ihrer Scheune an: Knackwurst mit Grünkohl. In der Galeriescheune „Einfach schön“ gibt es Glühwein und andere Leckereien. „Jeder beteiligt sich, und das ist schön“, sagt Ellen Brunner.

Ein Konzert ist darüber hinaus um 17 Uhr in der Kremmener Nikolaikirche geplant. Das Leipziger Blechbläserquintett „Embrassment“ spielt Lieder zum Advent. Die Musiker sind Absolventen der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mandelssohn-Bartholdy“. Der Eintritt zu dem Konzert kostet 10 Euro. Die Bänke der Kirche sind beheizt.

Das Besondere am Weihnachtsmarkt im Scheunenviertel sei, „dass die Leute mal wieder zusammenkommen“, sagt Ellen Brunner. „Sie stehen an den Ständen und schwatzen. Auch das Weihnachtsliedersingen ist immer ganz toll.“ Dass der Weihnachtsmarkt auf den städtischen Marktplatz oder auf den Platz an der Kirche zieht, sei vom Tisch. „Es gab die Idee einer Rotation“, so Ellen Brunner. Aber die Einzigartigkeit des Scheunenviertels in der Region spreche für den dortigen Standort. Zumal man bei schlechtem Wetter auch in die Scheunen ausweichen könne.

Von Robert Tiesler

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