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Oberhavel Am Freitag gab’s die Urkunde
Lokales Oberhavel Am Freitag gab’s die Urkunde
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00:23 14.07.2015
Angela Stegemann hat es jetzt Schwarz auf Weiß, Mario Schrumpf überbrachte das offizielle Schreiben. Quelle: Stefan Blumberg
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Menz

Jetzt haben sie das Zertifikat sicher: Die Theodor-Fontane-Schule Menz darf sich seit Freitag offiziell „Naturpark-Schule“ nennen. Die Plakette an der Wand neben dem Eingang – von Vizeamtsdirektor Wolfgang Schwericke und Schüler Aaron Knaack enthüllt – wird auch nach außen das Zeichen dafür sein, dass die Lehrer und Schüler auf die Farbe Grün stehen. Mario Schrumpf, Leiter des Naturparkes Stechlin-Ruppiner Land, übergab Schulleiterin Angela Stegemann vor den Augen der Kinder am Vormittag die Urkunde. In ihren Worten an die Mädchen und Jungen sowie an die Gäste zählte sie die zahlreichen naturverbundenen Aktivitäten auf und stellte fest: „Wir haben dieses Zertifikat zu Recht erhalten.“

Alle Schülerinnen und Schüler kommen im Unterricht mit Natur- und Umweltthemen in Berührung. Umwelttag, Wettbewerbe und Aktionen, Vorlesetag (Leben in und mit der Natur), Arbeitsgemeinschaft Menzer Naturforscher oder Projekttage – das Thema ist omnipräsent. Fachkundig begleitet wird das von exzellenten Partnern: Naturwacht, Naturpark, Forst, Waldpädagogen, Politikern oder Verwaltung. Ziel ist es, die Naturpark- und Umweltthemen so zu setzen, dass sie im Unterricht verankert werden und nachhaltig wirken.

„Die Menzer Schule ist die erste, die im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land eine solche bundesweite Auszeichnung bekommt“, sagt Mario Schrumpf, der auch im Namen des Präsidenten des Verbandes Deutscher Naturparke, Michael Arndt, sprach. Einige Wochen zuvor war die Mildenberger Grundschule mit einem solchen Zertifikat geehrt worden, allerdings vom Naturpark Uckermärkische Seen.

Einer der aktivsten Schüler ist Aaron Knaack. Er gehört seit vier Jahren zur Arbeitsgemeinschaft Menzer Naturforscher. „Mir macht die Arbeit in der AG großen Spaß, egal, womit wir uns beschäftigen“, so der Fünftklässler. Aller zwei Wochen treffen sich die neun Mitglieder der AG. „Zuletzt haben wir hier in der Nähe ein Moor erkundet“, sagt der Schüler. Er könnte sich sehr gut vorstellen, „dass ich mich später auch mit der Natur und der Umwelt beschäftigen werde“.

Wolfgang Schwericke lobte das Engagement der Schüler und Lehrer. „Da steckt eine Menge Fleiß hinter. Es gehören auch die zuverlässigen Partner dazu, die ebenso zum Erfolg beitragen, dass wir in so einer schönen Gegend leben dürfen.“ Der stellvertretende Amtsdirektor sagte mit Blick auf die vielen Schüler: „Wenn jeder von euch ein kleiner Naturschützer wird, ist mir vor der Zukunft nicht bange.“

Thomas Hahn von der Naturwacht verteilte dann auch noch rote T-Shirts und Buttons, auf denen vermerkt ist, dass die Menzer Schule nun eine Naturparkschule ist. Und obendrein kündigte Angela Stegemann an, dass zur Feier des Tages jeder Schüler ein Eis bekommt.

Wie es sich für Naturfreunde gehört, sorgten die Mädchen und Jungen bei dem feierlichen Akt einen kulturell-naturnahe Rahmen. Zum Auftakt hörten alle Gäste das Lied „Der Baum des Lebens“, geschrieben von Rolf Zuckowski. Dessen Refrain geht so: „Ich geb den Vögeln ihr Zuhaus/ die Bienen fliegen ein und aus/ wer zu mir kommt, macht seine Reise nicht vergebens/ ich brauch die Erde, Luft und Licht/ und bis mein letzter Zweig zerbricht/ bin ich für alle der Baum des Lebens. Den Schlusspunkt setzten die „Jagdhornbläser Wolfsruh“: Sie schmetterten ein kräftiges Halali in den Menzer Himmel.

Von Stefan Blumberg

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