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Am Freitag kommen 93 Asylbewerber

Notunterkunft in Kremmen Am Freitag kommen 93 Asylbewerber

Nicht erst im Frühjahr 2016, sondern schon am Freitag: Die Stadt Kremmen erwartet 93 Asylbewerber. Sie sollen in der Erntehelferunterkunft am Groß-Ziethener Weg unterkommen. Die Notunterkunft steht bis Februar nächsten Jahres zur Verfügung. Die Vorbereitungen dafür laufen.

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Landrat Ludger Weskamp (SPD) schilderte am Dienstag die Situation in Kremmen

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Die Vorbereitungen für die Ankunft der 93 Asylbewerber laufen in Kremmen auf Hochtouren. Am Dienstagabend ist zunächst bekannt geworden, dass nicht erst im Frühjahr 2016, sondern schon am Donnerstag Flüchtlinge in die Stadt kommen. Wann sie ganz genau eintreffen, ist bislang noch nicht klar. Momentan geht Bianca Haak vom Kremmener Hauptamt davon aus, dass sie am Freitag eintreffen.

Die Geflüchteten beziehen eine Notunterkunft nahe der Milchviehanlage am Groß-Ziethener Weg. Dabei handelt es sich um die Erntehelferunterkünfte des Spargelhofes von Malte Voigts. Wie er am Mittwoch sagte, habe es bereits im Juni erste Gespräche gegeben. Damals ging es allerdings noch um mögliche tageweise Übergangslösungen, wie Voigts erklärte. Am vergangenen Donnerstag habe es dann einen Anruf aus der Kreisverwaltung gegeben, noch am selben Tag seien die Verträge unterzeichnet worden. Bis Ende Februar 2016 könnte das Areal genutzt werden, dann würde es wieder für Erntehelfer genötigt.

Schon jetzt ist der Wachschutz vor Ort, mit dem Eintreffen der Geflüchteten aus Eisenhüttenstadt auch Sozialarbeiter. Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) hat zudem eine Task Force mit acht Mitarbeitern aus Stadt und Verwaltung gebildet. Sie sollen zwischen 6 und 22 Uhr erreichbar sein. Hauptamtsleiterin Bianca Haak hat dafür die Leitung übernommen.

Auch eine Willkommensinitiative ist gegründet worden. Sie wird von Wolfgang Engel und Sonja Karras aus Hohenbruch geleitet. Die eigentliche Gründungsveranstaltung ist aber erst für den 7. Oktober geplant. „Die Flüchtlinge haben erst mal mit sich selbst zu tun und sollen sich in Ruhe eingewöhnen“, sagte Wolfgang Engel am Mittwoch. Beim Empfang der Geflüchteten will er vor Ort sein.

Von Robert Tiesler

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