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Oberhavel Am Montag Streik in Brandenburg
Lokales Oberhavel Am Montag Streik in Brandenburg
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15:39 16.03.2018
Verdi macht Druck: Für kommenden Montag ruft die Gewerkschaft in Brandenburg zu ersten Warnstreiks auf. Quelle: dpa
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Potsdam

In den zähen Tarifgesprächen für die Beschäftigungen beim Bund und den Kommunen erhöht die Gewerkschaft Verdi nun auch in Brandenburg den Druck. Am kommenden Montag seien die Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen, teilte Verdi Berlin-Brandenburg mit. Schwerpunkt der ganztägigen Arbeitsniederlegungen sollen der Raum Oranienburg, Nauen und Falkensee sein. Eine Ausweitung der Streikmaßnahmen wird nicht ausgeschlossen. Voraussichtlich werden sich rund 200 Beschäftigte am Warnstreik beteiligen.

Hintergrund zum Streik

Hintergrund sind Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Ländern. Verhandelt wird für bundesweit 2,3 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen, unter anderem für Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung und Kliniken.

Verdi fordert ein Erhöhung der Löhne um sechs Prozent und einen Mindestbetrag von 200 Euro mehr im Monat. Für Auszubildende und Praktikanten soll eine Erhöhung um 100 Euro monatlich verhandelt werden. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab.

Die zweite Verhandlungsrunde war am vergangenen Dienstag in Potsdam ohne Annäherung geblieben. Die abschließende Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April geplant – bis dann könnten die Aktionen andauern.

Bäder in Berlin bestreikt

Am Donnerstag wurden in Berlin die Bäderbetriebe bestreikt. Rund 100 Mitarbeiter hätten sich an dem Ausstand beteiligt, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Nach Angaben der Bäderbetriebe hatten morgens sechs Bäder zu, einige sollten am Nachmittag wieder öffnen.

Die Schulen und Vereine hätten sich bereits auf den Warnstreik eingestellt, sagte eine Unternehmenssprecherin. „Bisher haben wir noch keine Beschwerden erhalten.“ Sie hätten auch auf ihrer Internetseite über die Auswirkungen informiert.

Von Torsten Gellner

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