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Oberhavel Am Tonberg wird gebaut
Lokales Oberhavel Am Tonberg wird gebaut
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02:15 17.06.2017
Noch hat man von der Straße Am Tonberg einen freien Blick auf das Wäldchen rund um die Tonstiche. Bald werden Stadtvillen das Bild prägen. Quelle: Foto: Gawande
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Marwitz/ Velten

30 Eigenheime sollen im Zuge des ersten Bauabschnitts der Wohnanlage „Am Tonberg“, verkaufsfördernd auch als „Parkstadt Velten II“ beworben , in den kommenden Monaten entstehen, davon 12 Wohneinheiten in Doppelhäusern und 18 Einfamilienhäuser auf Grundstücken zwischen 293 und 672 Quadratmetern.

Doch was von der ausführenden Berliner Baufirma Anturis-Haus mit „in citynaher Wohnlage in Velten“ beworben wird, liegt eigentlich auf Marwitzer Grund. Bildet doch die Straße Am Tonberg die westliche Gemarkungsgrenze zwischen Velten und Marwitz. Daher ist das Bauamt in Oberkrämer für die neue Wohnanlage zuständig. Bauamtsleiter Dirk Eger bestätigt das geplante Bauvorhaben, doch seien bei ihm aktuell noch keine Planungsunterlagen eingegangen. Der Erschließungsvertrag sei jedoch Anfang des Monats unterzeichnet worden, weshalb noch 2017 mit einem Baubeginn zu rechnen sei. Der nötige Bebauungsplan sei sogar schon 2012 beschlossen worden. „Der Startschuss steht bevor.“ Und auch das für das Bauvorhaben benötigte Regenrückhaltebecken wurde bereits in den letzten Wochen auf Veltener Gemarkung, nördlich der Veltener Parkstadt erbaut. Mittlerweile ist das Becken nahezu fertig.

Man wolle ein qualitativ hochwertiges Wohngebiet errichten, erklärt Detlef Kaufmann von Anturis-Haus. So werden alle Häuser zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss besitzen. Geplant sind neben den sechs Doppelhäusern, die alle direkt an der Straße entstehen sollen, individuell gestaltbare Stadtvillen vom Typ „Anthea“. Kostenpunkt inklusive Grundstück ab 250000 Euro. Die ersten Reservierungen liegen der Baufirma bereits vor. Und auch ein erster Bauantrag sei bereits gestellt worden. Doch bevor der erste Spatenstich erfolgen kann, seien noch ein paar Hürden im Hinblick auf die Erschließung zu nehmen, so Kaufmann. Denn die Erschließung der Grundstücke erfolge über die Stadt Velten, gleichzeitig ist die Gemeinde Oberkrämer für die Anlagen zuständig. Er gehe deshalb davon aus, dass das neue Wohngebiet perspektivisch ein Teil der Stadt Velten werden wird, so der Mitarbeiter von Anturis-Haus.

Ja, in der Tat gab es tatsächlich bereits 2012 entsprechende Überlegungen, erklärt auch Oberkrämers Bauamtsleiter Eger, doch habe sich Velten mit dem Thema noch nicht befasst. Außerdem sei es noch ein langer Weg bis zu einer möglichen Gebietsübertragung, da es noch Unklarheiten im Bereich der Liegenschaften gebe. „Das ist aktuell kein Thema.“ Ähnlich sieht das auch Veltens Pressesprecherin Ivonne Pelz, aber man sei offen für entsprechende Gespräche. Positiv sei jedoch, dass das neue Baugebiet von den Bürgern als zu Velten gehörend wahrgenommen werde, so Pelz.

Von Ulrike Gawande

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