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Oberhavel Anbau für die Zürner-Oberschule
Lokales Oberhavel Anbau für die Zürner-Oberschule
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07:01 11.07.2017
Die Barbara-Zürner-Oberschule wird von rund 300 Schülern besucht, die von 26 Lehrern unterrichtet werden. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Velten

Seltene Einigkeit herrschte am Donnerstag unter den Abgeordneten im Sozialausschuss der Stadt Velten. Man war sich einig, dass an der Barbara-Zürner-Oberschule, der ehemaligen 1. Oberschule in der Breiten Straße, dringend zusätzlicher Raumbedarf besteht. Uneins war man sich jedoch, wie viele Räume benötigt werden und wie das Projekt finanziert werden soll.

Bauamtsleiter Berthold Zenner präsentierte einen kleinen Überblick über die lange Diskussionsgeschichte zu dem Thema. So stand das Thema erstmals 2012 auf der Tagesordnung. Damals war eine Machbarkeitsstudie erstellt worden, weil die Schule einen Raumwunsch geäußert hatte, um auch ihr inhaltliches Angebot erweitern zu können. Doch ein fehlendes pädagogisches Konzept seitens der Schule verhinderte, dass die Baupläne, die damals einen Erweiterungsbau mit acht Räumen für Kosten von zwei Millionen Euro vorsahen, in den nächsten Jahren weiterverfolgt wurden, berichtete Zenner. Hinzu kam, dass 2015 die Überlegung im Raum stand, dass Oberschulen wieder dem Landkreis unterstellt werden sollten. Deshalb sei auch seitens der Stadt nichts mehr unternommen worden. Bewegung kam erst wieder in die Sache, als im Zuge des fünften Bauabschnitts der Kita Villa Regenbogen, ein Verlust des schulischen Raums für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT) drohte. Dieser befindet sich nämlich im Gebäude der Villa Regenbogen. Der WAT-Raum soll 2018 der Einrichtung eines Vesperraumes und dem Bau eines Fahrstuhles weichen. Parallel wurden Feuchtigkeitsschäden im Altbau der Schule festgestellt, die in den Sommerferien 2018 behoben werden sollen.

Schulleiter Herbert Gorr bat darum, bei der Planung des Erweiterungsbaus „in die Zukunft zu gucken“, um „zeitgemäßen Unterricht“ zu ermöglichen. Optimal wäre aus seiner Sicht eine Umsetzung der Planung entsprechend der Machbarkeitsstudie von 2013. Man benötige vor allem einen WAT-Raum, aber auch Musik- und Kunsträume mit entsprechenden Lagern sowie mehr Teilungsräume. Schule habe sich verändert in den letzten Jahren, so Gorr. Besonders der Praxisbezug nehme einen immer größeren Bereich im Schulleben ein.

Doch schnell wurde deutlich, dass die Realisierung eines solchen Vorhabens nicht zu finanzieren sein wird. So erinnerte der Bauamtsleiter daran, dass alleine die Baunebenkosten inzwischen von 18 auf 30 Prozent gestiegen seien. So erklärte auch Gorr, dass er „lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach nehmen würde.“ Einstimmig verständigte man sich im Sozialausschuss darauf, dass eine Entwurfsplanung angefertigt werden soll, die eine Erweiterung von maximal vier Räumen vorsieht.

Von Ulrike Gawande

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