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Anders, weltoffen, bunt, laut

Festival auf dem Oranienburger Schlossplatz Anders, weltoffen, bunt, laut

„Anders. Weltoffen. Bunt.“ Das ist das Motto eines Festivals, das am Sonnabend auf dem Oranienburger Schlossplatz stattfindet. Musiker aus Oberhavel wollen ein Zeichen setzen für ein friedliches, weltoffenes und vielfältiges Zusammenleben aller Menschen. Sechs Bands sind dabei.

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Vertreten die Mitorganisatoren: Susanne Zamecki, Pressesprecherin der Stadt, Musiker Thomas Schenk von der „Area Eden“, Enrico Rossius von den Linken und Helmut Schneider von den „6 Richtigen“ (v. l.).

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. „Klar sind wir dabei. Ich will einfach keine Fremdenfeindlichkeit hier“, begründet Musiker Thomas Schenk, warum er und seine Kollegen von der „Area Eden“ am Sonnabend auf dem Schlossplatz mit Alternative Rock dabei sind. „Das Festival“ beginnt am 10. Oktober um 15 Uhr. Insgesamt sechs Bands haben sich angesagt, um bis 22 Uhr mit ihrer Musik ein Zeichen zu setzen für ein andere, weltoffenen und bunte Stadt.

„Im März war unser Bürgerfest eine Gegendemo zu den Abendspaziergängern. Damals haben wir versprochen, wenn die nicht mehr auf der Straße sind, laden wir wieder zu einem Bürgerfest ein“, erinnerte Enrico Rossius, Chef des Stadtverbandes der Oranienburger Linken. Nun sei es soweit. Initiiert haben „Das Festival“ das Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt und Oberhavel Nazifrei! gemeinsam. Und viele haben sich dahinter gestellt, wollen ebenso ein lautes, klares Statement für Weltoffenheit und Toleranz abgeben, unterstützen den Tag als Sponsor oder mit Aktivitäten: Vom DGB über das Roten Kreuz, die Volkssolidarität und die Willkommensinitiativen sind alle dabei. Aber auch die großen Parteien. „Nur die CDU hat sich dagegen entschieden“, so Rossius.

„Wir sind trotzdem breit aufgestellt. Wichtig ist, den Abendspaziergängern keinen Platz zu lassen. Und das starke bürgerschaftliche Engagement. Der Tag ist ein tolles Gemeinschaftswerk“, so Susanne Zamecki.

Den Anfang machen am Sonnabend die „6 Richtigen“, es folgen die Auftritte der Stout Scouts, Area Eden, Dalibors Roadshow, Stampede und die Gorilla-Wolf-Mo­therfucker. „Die Mischung macht’s. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“so der Lehnitzer Musiker Helmut Schneider. Zwischen den etwa jeweils 45-minütigen Auftritten ist Zeit für Polit-Talk. Dazu werden unter anderem Brandenburgs Justizminister Helmuth Markov, der SPD-Landtagsabgeordnet Björn Lüttmann, Oranienburgs Vize-Bürgermeisterin Kerstin Kausche und Clemens Rostock vom Landesverband der Grünen erwartet. Für den Gaumen gibt es internationale Küche, die Yvonne Trenner mit Flüchtlingen kocht. Ab 15 Uhr gibt es auch freien Eintritt in den Schlosspark. Höhepunkt des Events soll das gemeinschaftliche Singen des Ärzte-Songs „Schrei nach Liebe“ sein. Es gibt Textzettel, damit der Schrei besonders laut wird. Vom Engagement der Oranienburger soll ein Film im Netz künden. Stampede steht ab 19 Uhr auf der Bühne. Gesungen wird gegen 20 Uhr.

Von Heike Bergt

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