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Angst vor Feuerteufel jetzt auch in Velten

Velten Angst vor Feuerteufel jetzt auch in Velten

Mit einem Großaufgebot war am Sonntagabend die Feuerwehr in der Veltener Jacob-Plohn-Straße vor Ort, aus dem Hausaufgang mit der Nummer 5 beißender Qualm dran. Durch die verbundenen Keller verbreitete sich der Rauch bis in die angrenzenden Aufgänge. Rund 80 Anwohner wurden evakuiert. Unter ihnen Max Lemke, der sich für die schnelle und professionelle Hilfe der Rettungskräfte bedankte.

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Polizeiüberblick vom Montag

MIt einem Großaufgebot war die Feuerwehr am Sonntagabend in der Veltener Jacob-Plohn-Straße im Einsatz.

Quelle: Julian Stähle

Velten. Großeinsatz der Feuerwehr in Velten Sonntagabend: 22.30 Uhr quoll aus der Jacob-Plohn-Straße 5 dichter Qualm. Im Keller des Hauses brannte Unrat. Durch die miteinander verbundenen Gewölbe des Wohnblocks verbreitete sich der beißende Rauch in die angrenzenden Aufgänge.

Rund 80 Personen wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht, 41 von den Rettungskräften vor Ort betreut. Zwei verletzte Personen vermeldete die Feuerwehr schließlich, von denen eine ins Krankenhaus gebracht wurde. Gegen 2 Uhr kehrten die Bewohner der benachbarten Aufgänge in ihre Wohnungen zurück. Der direkt betroffene Aufgang blieb noch gesperrt. 2.18 Uhr beendete die Feuerwehr ihren Einsatz, während Kriminaltechniker der Polizei bis zum Montag die Spuren untersuchten. Ob Brandstiftung im Spiel sei und ob Zusammenhänge mit anderen Bränden bestehen, werde geprüft, teilte die Polizei mit.

Anwohner Max Lemke, der mit Tochter und Enkeltochter im vierten Stock des Mehrfamilienhauses wohnt, war froh um die schnelle Hilfe „aller Rettungskräfte. Ihnen gebührt größter Dank und Lob. Ihren Einsatz kann man gar nicht hoch genug bezahlen.“ Das gesamte Haus sei voller Qualm gewesen: „Wir hatten keine Chance.“ Lemkes wenige Wochen alte Enkeltochter wurde per Drehleiter aus der Wohnung evakuiert, seine Tochter mit Hilfe eines Sauerstoffgerät über den Treppenaufgang. Er selbst folgte wenig später ebenfalls über die Treppe. „In dem Aufgang hat es vor kurzem schon einmal gebrannt“, erinnert der 55-Jährige an einen Vorfall am 6. Oktober, bei dem eine Matratze am Hintereingang des Hauses angesteckt worden war (MAZ berichtete). Die Angst vor einem Feuerteufel geht nun auch in Velten um.

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Großeinsatz in der Nacht für die Feuerwehr in Velten (Oberhavel): Bei einem Brand in einem Wohnhaus sind dort zwei Menschen verletzt worden. Rund 80 mussten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen. Das Feuer ist in einem Keller ausgebrochen.

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Von Nadine Bieneck

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