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Oberhavel Ansteckende Fröhlichkeit
Lokales Oberhavel Ansteckende Fröhlichkeit
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00:29 18.06.2015
Gisela Damm in ihrem Element – sie freut sich über die Gratulanten. Quelle: Foto: ENRICO KUGLER
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Hennigsdorf

Immer einen philosophischen Spruch auf den Lippen, so kennt man die Vorsitzende des Hennigsdorfer Ortsverbandes der Volkssolidarität, Gisela Damm. So auch am Montag beim kleinen Empfang in der Begegnungsstätte des Vereins an der Berliner Straße in Hennigsdorf. „Um die Welt zu verstehen, brauche ich Karl Marx. Um sie auszuhalten, brauche ich Menschen, die es gut mit mir meinen“, sagte Gisela Damm. Sie bekannte, dass ihre politische Heimat immer die Linken waren und bis heute sind. Als langjähriges Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Senioren der Linken erhielt sie Grüße von Katja Kipping und Bernd Riexinger, den beiden Bundesvorsitzenden der Linken. Viele Gratulanten aus Hennigsdorf und aus dem Landkreis fanden sich ein, denn Gisela Damm ist 80 Jahre alt geworden.

Ihr Zuhause sei Hennigsdorf, sagt die Jubilarin. Hier war sie geboren worden und die ersten zehn Jahre ihres Lebens aufgewachsen. Als Kindergärtnerin, Lehrerin und spätere Diplomphilosophin verschlug es sie nach Thüringen. Als ihr Mann kurz nach der Silberhochzeit gestorben und sie in den Vorruhestand gegangen war, kam sie zurück „nach Hause“. In Hennigsdorf waren ihre Schwestern, Onkel, Tante, Cousinen. Hier verliebte sie sich neu, heiratete ihren „Gerdchen“, einen kernigen Stahlwerker, „der klug war und gut aussah“. Auch er ist schon einige Jahre tot.

Zu Hause sitzen und Trübsal blasen, ist nicht Gisela Damms Sache. 1997 schob sie die Wiederbelebung der Ortsgruppe Hennigsdorf der Volkssolidarität an, war Seniorenbeauftragte der Stadt, danach Vorsitzende der Ortsgruppe, fast zehn Jahre lang Kreisvorsitzende, heute die Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes. Der Hennigsdorfer Landtagsabgeordneter Thomas Günther (SPD) gratulierte Gisela Damm mit den Worten: „Dein Frohsinn ist ansteckend.“

Von Marion Bergsdorf

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