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Ansturm beim 14. Krämerwaldfest

Ein Stück Wald zum Mitnehmen Ansturm beim 14. Krämerwaldfest

Das Krämerwaldfest, früher noch ein Geheimtipp ist nach vierzehn Jahren zum beliebten Treffpunkt in der Region geworden. Tausende Besucher strömten auf das Festgelände im Krämerforst und genossen das überraschend gute Wetter und das vielfältige Angebot der Organisatoren.

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Der Waldgeist „Urviech“auf Stelzen sorgte beim Krämerwaldfest für Begeisterung bei den kleinsten Besuchern.

Quelle: Foto: Ulrike Gawande

Neu-Vehlefanz. Ein Stück Wald zum Mitnehmen bekam man am Sonnabend in Neu-Vehlefanz: Eine winzige Holzscheibe am Band diente erneut als natürliche Eintrittskarte zur 14.Ausgabe des Krämerwaldfestes, zu dem schon am Sonnabendmittag mehr als tausend Besucher eine der beiden Kassen passiert hatten.

Viele Besucher strömten in den Krämerforst

Viele Besucher strömten in den Krämerforst.

Quelle: Ulrike Gawande

Bunt und reichhaltig war das Angebot, dass die Veranstalter für das beliebte Fest organisiert hatten. „Es ist ein tolles Fest mitten im Wald, ein toller Platz mit ausreichend Parkmöglichkeiten, ein tolles Publikum und tolles Essen, alles frisch“, begeisterte sich Monika Prengel aus Vehlefanz. So etwas habe sie in ihrem früheren Wohnort Berlin immer vermisst. Töchterchen Chanel schäkert derweil mit dem Urviech, dem Waldgeist auf Stelzen, der für Spaß und Freude bei Groß und Klein sorgte. „Der Waldgeist ist niedlich und groß wie eine Giraffe.“ Auch die anderen Angebote für Kinder, wie Quadfahren, riesige Wasserbälle und Ponyreiten gefielen der Neunjährigen. Besonders Schminken und das Bungee-Trampolin.

Der Waldgeist „Urviech“

Der Waldgeist „Urviech“

Quelle: Ulrike Gawande

Viele Besucher hatten das unerwartet gute Wetter genutzt, um über das Festgelände zu schlendern, die Waren der Kunsthandwerker von Kerzen und Geschnitztem bis hin zu Genähtem zu bestaunen. Sich an den kulinarischen Ständen mit Honig-, Back- oder Wurstprodukten verwöhnen zu lassen. Und neben der sinnvollen Pilzberatung, konnte man sich auch zu Kochtöpfen, Büchern und Fenstern informieren. Das Fest sei in den letzten Jahren immer kommerzieller geworden, war auch einigen Gästen aufgefallen. „Wir würden uns mehr Händler wünschen, deren Waren in engerem Zusammenhang zum Wald stehen“, äußerte sich auch eine Hennigsdorferin leicht enttäuscht.

An den Ständen gab es Kunsthandwerkliches, Kulinarisches und kommerzielles zu Erwerben

An den Ständen gab es Kunsthandwerkliches, Kulinarisches und kommerzielles zu Erwerben

Quelle: Ulrike Gawande

Nur wenige Festbesucher verirrten sich in den Wald, nutzten die Angebote der Waldbegegnungsstätte. Oder marschierten mit Kindern und Enkeln über den Trimm-Dich- oder Barfußpfad und bestaunten die Bäume. Oder atmeten einfach nur den würzigen Duft des Holzes ein, der auf den gut frequentierten Hauptwegen, an denen die Stände aufgereiht waren, in Bratwurstdüften und Knoblauchfahnen oft verloren ging.

Fachgespräch über Harzgewinnung mit Forstwirtsmeister Ulli Neumann (links)

Fachgespräch über Harzgewinnung mit Forstwirtsmeister Ulli Neumann (links).

Quelle: Ulrike Gawande

In ein Fachgespräch über Harzgewinnung war indes Sabine Biener mit Forstwirtsmeister Ulli Neumann vertieft. Der einstige Harzmeister erklärte, wie man früher, aus mindestens 80 Jahre alten Bäumen, den Rohstoff gewonnen hat, der zur Papierherstellung, für Terpentin oder für Kolophonium genutzt wurde. „Das Gespräch war eine Offenbarung“, so die Groß-Ziethenerin begeistert.

Von Ulrike Gawande

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